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Vorgehen gegen Liqiudator

17.01.2013 13:50 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla


Hallo, habe eine Forderung gegen eine GmbH gerichtlich geltend gemacht. Während des Prozesses wurde die Liquidation angeordnet. Der bestellte Liquidator ließ ein Versäumnisurteil ergehen. Dieses ist rechtskräftig.

Aus dem Versäumnisurteil habe ich die Zwangsvollstreckung eingeleitet. Seit einem Jahr passiert jedoch nichts. Nach Auskunft des Gerichtsvollziehers kann er den Liquidator nie antreffen. Dieser reagiert auch nicht auf Anschreiben. Er gab mir den Rat zu überlegen, die Zwangsvollstreckung aus Kostengründen zu stoppen, da das Liquidationsverfahren sicherlich bald ohnehin beendet sei. Beim Handelsregister sagte man mir auf meine Beschwerde über den Liquidator, man hätte keine Handhabe gegen diesen.

Daher meine Frage, was kann ich gegen den Liquidator unternehmen? Kann ich diesen persönlich haftbar machen oder seine Absetzung verlangen?

Vielen Dank im Voraus.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

Der Liquidator kann nicht machen, was er möchte, sondern hat auch gesetzliche Vorgaben einzuhalten.
Sollte er Pflichtverletzungen begehen und hierdurch nachweisbar (!) ein Schaden entstehen, so ist er grundsätzlich zum Schadensersatz verpflichtet.

Es kann also sehr wohl haftbar gemacht werden im Einzelfall.

Auch kann das Gerichts, dass den Liquidator eingesetzt hat, diesen auf Antrag bei Vorliegen eines wichtigen Grundes wieder absetzen.

Ob ein wichtiger Grund in diesem Sinne vorliegt, kann ich im Rahmen einer Erstberatung aus der Ferne ohne Kenntnis des gesamten Sachverhalts in allen Einzelheiten leider nicht abschließend beurteilen.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


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