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Vorgehen bei KFZ-Schaden (fehlende Doku, Forderung Gegenseite)


30.04.2018 20:20 |
Preis: 30,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Frage zielt darauf ab, wie ich mich in dem vorliegenden Fall als nächstes verhalten soll, da ein eigener Fehler (fehlende Dokumentation) vorliegt, aber auch das Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden:
Ich habe beim Ausparken, und zwar beim geradeaus zurücksetzen, ein anderes Fahrzeug erwischt. Bei der Begutachtung habe ich keinen Schaden gesehen, den Nicht-Schaden aber auch nicht dokumentiert. Suchbereich am Fahrzeug aber auch nur die Stelle im Bereich des Nummernschilds, die Seiten, an der der Straße zugewandten Seite, habe ich nicht begutachtet.
Ich habe meine Daten hinterlassen, die Fahrzeugeigentümerin hat sich bei mir gemeldet mit der Aussage, sie habe einen Schaden gesehen, wir haben uns zur Begutachtung verabredet.
Noch vor der gemeinsamen Begutachtung hat sie den Sachverhalt zur Anzeige gebracht.
Bei der gemeinsamen Begutachtung habe ich Schäden gesehen, die nach meiner Ansicht weder bei geradeaus zurücksetzen und Aufprall noch nach Einschlagen/Lenken und zurücksetzen entstehen konnten. Die Beurteilung überlasse ich an diesem Punkt aber gern einem Dritten, zumal auch davon die Rede ist, dass Kupplung/Schaltung seit dem Vorfall nicht mehr einwandfrei funktionieren, aus meiner Sicht hanebüchen.
Meine Rücksprache mit der Polizei steht noch aus.
Fragen:
a) kann ich Begutachtung meines Fahrzeugs durch Polizei und/oder den Gutachter, der ggf. später hinzugezogen wird, verlangen? Kann ich einer Forderung ohne Begutachtung meines Fahrzeugs und Rekonstruktion widersprechen? Mein Fahrzeug hat keine Schäden davongetragen, wohl auch, weil meines Erachtens Nummernschild auf Nummernschild geprallt ist.
b) Was sollte ich weiterhin beachten? Fehler meinerseits war bereits die fehlende Dokumentation, gibt es weitere Fallstricke?
Danke und viele Grüße

30.04.2018 | 21:16

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

a)
Zunächst sollten Sie die Angelegenheit unverzüglich Ihrem Kfz-Haftplichtversicherer mitteilen und diesem den Sachverhalt schildern. Dies deshalb, um zu vermeiden, dass sich die Gegenseite an ihn wendet (über das Kennzeichen leicht über den Zentralruf der Autoversicherer ermittelbar) und er sich dann auf Leistungsfreiheit berufen kann. Der Versicherer verfügt über Sachverständige, die den Schaden auf Plausibilität hin untersuchen können. Ein von Ihnen in Auftrag gegebenes Privatgutachten kann von der Gegenseite abgelehnt werden.

b)
Ein unabhängiges Gutachten wird erst gerichtlich eingeholt, die Polizei wird den Schaden weder begutachten, sondern nur grob schätzen und auch kein Gutachten in Auftrag geben.

Sie können der Schadensverursachung widersprechen, es ist dann an der Gegenseite, gerichtliche Schritte (Klage oder selbstständiges Beweisverfahren) einzuleiten.

Sofern hier der Versuch unternommen werden sollte, Ihnen einen Schaden unterzuschieben, sollte zudem die Erstattung einer Strafanzeige wegen versuchten Betruges erwogen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 01.05.2018 | 13:33

Vielen Dank, ich nehme umgehend Kontakt mit der Versicherung auf.
Könnten Sie bitte noch einmal kurz kommentieren, inwiefern die fehlende Dokumentation meinerseits ein Problem werden kann - bzw. ob das Vorgehen bislang ggf. nicht einwandfrei ist?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.05.2018 | 17:06

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Sie haben ggf. versäumt, Fotos in der sog. Unfallendstellung anzufertigen, die Ihnen die Beweisführung einfacher machen könnten. Dies kann dann nachteilig sein, wenn ein Schaden grundsätzlich plausibel ist, aber doch nicht von Ihnen verursacht worden ist.

Eine abschließende Beurteilung ist erst in Kenntnis aller Details möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


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