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Vorfahrt genommen


| 23.11.2006 14:02 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Guten Tag,

vor einigen Wochen ergab sich folgender Zwischenfall: ich habe mich mit meinem Fahrzeug an einer roten Ampel auf die Linksabbieger-Spur eingeordnet (die rechte der beiden Linksabbieger-Spuren). Nach kurzer Zeit hat sich links neben mir ebenfalls ein Fahrzeug eingeordnet. Als die Ampel grün wurde, bin ich losgefahren; ebenso das Fahrzeug neben mir. Am Kurvenausgang (die Strasse ist weiterhin 2-spurig) fuhr das Fahrzeug links von mir (in etwa auf gleicher Höhe zu meinem Fahrzeug, ca. 1-2 m weiter vorne) plötzlich nach rechts rüber, ohne mein Fahrzeug dabei zu beachten.

Um einen Zugzusammenstoß zu vermeiden musste ich nach rechts ausweichen und dadurch mit dem rechten Vorderrad (bei einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h) über den Bordstein fahren. Anschließend ist die Fahrerin des anderen Fahrzeugs an einer Tankstelle angehalten, so dass ich ihre Personalien notieren konnte. Bei diesem Vorfall war meine Freundin als Beifahrerin die ganze Zeit zugegen und kann meine Aussagen auch bezeugen.

Bedingt durch diesen Zwischenfall hatte das rechte Vorderrad an meinem Fahrzeug auf der Alu-Felge auf einer Länge von ca. 30 cm starken Gummi-Abrieb vom Einschlag des Bordsteins; ansonsten war dem ersten Augenschein nach kein Schaden entstanden. Um weitere Schäden am Fahrwerk und den Reifen sicher ausschließen zu können liess ich in der folgenden Woche mein Fahrzeug in einer Fachwerkstatt überprüfen (Auswuchten der Vorderreifen, Vermessen der Achsgeometrie sowie reinigen der Alu-Felge). Für diese Überprüfung wurden mir 90 EUR berechnet. Glücklicherweise wurden keine weiteren Schäden festgestellt.

Anschließend habe ich die Fahrerin des Fahrzeugs schriftlich (zusammen mit einer Kopie der Werkstatt-Rechnung) unter Setzung einer Frist aufgefordert, mir diesen Betrag zu erstatten. Als dies nicht geschah, habe ich per Einschreiben mit Rückschein eine Mahnung (wiederum mit Fristsetzung) versandt; diese wurde auch an einen Empfangsberechtigten zugestellt, so dass mir ein Nachweis über die Zustellung vorliegt. Bis heute wurde mir die Rechnung nicht erstattet, auch sonst hat sich die Fahrerin weder schriftlich noch telefonisch bei mir gemeldet.

Meine Fragen: Habe ich der Fahrerin gegenüber einen Anspruch auf die Erstattung der Werkstatt-Rechnung? Bisher hat auch der Hinweis auf die Einschaltung eines Rechtsanwaltes zur Durchsetzung meiner Forderung, wenn diese nicht fristgemäss erstattet wird, nichts geholfen. Welche weiteren Schritte sind nun zu tun?

Herzlichen Dank für Ihre Antwort!

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Sehr geehrter Fragesteller,

selbstverständlich sind die Kosten der Schadensermittlung ersatzfähig. Darüber hinaus steht Ihnen eine Unfallkostenpauschale in Höhe von 20,00 - 25,00 EUR zu. Darüber hinaus steht Ihnen auch der Ersatz der felge zu, sofern diese bei dem Vorgang über den Gummiabrieb hinaus beschädigt wurde. Sie können die Schäden gegenüber der Fahrerin des PKW geltend machen - das war so weit korrekt. Unkomplizierter geht es in der Regel, wenn Sie den Schaden der Gegnerischen Versicherung melden. Zur Ermittlung dieser benötigt man nur das Kennzeichen und den Schadensort, Schadenstag und das Kennzeichen Ihres PKW. Die gegnerische Haftpflichtversicherung wird die Schäden erstatten, nach dem die Zeugin zum vorfall gehört wurde, egal, ob es die Verursacherin will oder nicht.
Gerne wickeln wir den Schaden für Sie ab, Sie brauchen uns nur die oben angegebenen Daten übermitteln. Auf Grund des Schutzes Ihrer Daten sollte dies - wenn gewünscht - nicht über das Forum geschehen. Die Kosten unserer Inanspruchnahme trägt die gegnerische Versicherung.

Mit freundlichem Gruß
Henrik Momberger

www.gruemo.de

Nachfrage vom Fragesteller 23.11.2006 | 14:26

Sehr geehrter Herr Momberger,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Leider habe ich mir in der ganzen Aufregung das Kennzeichen des Fahrzeugs nicht notiert, daher scheidet das Einschalten der gegnerischen Versicherung wahrscheinlich aus.

Die Personalien der Fahrerin habe ich direkt vom Führerschein übernommen, so dass ich hier sicher sein kann, die richtigen Personendaten zu haben (daher auch erfolgreiche Zustellung des Einschreibens).

Würden Sie auch die Durchsetzung der Forderung anhand dieser Daten übernehmen? Die Details sowie den Schriftverkehr würde ich Ihnen dann per eMail zukommen lassen...

Herzlichen Dank für Ihre Antwort!

Ergänzung vom Anwalt 23.11.2006 | 15:18

Natürlich!

fax: 0211-949206-59
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