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Vorfälligkeitsentschädigung ja oder nein


02.12.2015 23:07 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Holger Traub, Dipl. Kfm.



Meine Mutter hat mir vor einem Monat ein Haus geschenkt.
Auf besagtem Haus liegt ein Bauspardarlehen der LBS welches ich ablösen möchte.
Laut dem verhaltenskodex der LBS ist ein solches vorzeitiges Ablösen jederzeit ohne Kosten möglich, es sei denn es handelt sich um ein außerkollektives Geschäft.
Zitat " Die vorzeitige Rückzahlung des Bauspardarlehens ist jederzeit ohne Kosten möglich. Bei Krediten, die im außerkollektiven Geschäft zur Ver-fügung gestellt werden (wie Zwischen- und Vorfinanzierungskredite, s.o.), kann eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen."

Meine Bankberaterin hat mir heute mitgeteilt, daß dies auf den Bausparvertrag zutrifft, also eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen würde, es sei denn das Haus hätte zwischenzeitlich durch Verkauf den Besitzer gewechselt. Der Käufer hätte dann das Recht den Bausparvertrag abzulösen ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen.

Meine Frage ist daher ob ich dieses Recht als neuer Besitzer ebenfalls habe, also ob die Schenkung des Hauses durch meine Mutter an mich einem Verkauf des Hauses in dieser Sache rechtlich gleichkommt ?

mit Dank und freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Inwiefern die Bausparkasse eine Schenkung der Immobilie an Sie ohne weiteres hingenommen wird, kann ex ante nicht beurteilt werden. Gleichwohl ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Bausparkasse bei dem beschriebenen Sachverhalt von einer Konstruktion zur vorfällgikeitsentschädigungsfreinen Ablösung des laufenden Bausparvertrages ausgeht. Dies wir umso unwahrscheinlicher, wenn die entsprechenden notariellen Vertrage (welche für eine Eigentumsübertragung an einer Immobilie ja erforderlich sind), der Grundbuchauszug sowie eventuelle Steuerbescheide vorgelegt werden. In diesem Fall ist wohl von einem Besitzerwechsel auszugehen.

Weiter kann nicht abschließend beurteilt werden, inwiefern Ihre Bankberaterin mit ihrer rechtliche Einschätzung richtig liegt. Vor diesem Hintergrund sollten Sie die zugrunde liegenden Vertragsbedingungen nochmals von einem Rechtsanwalt prüfen lassen. Ohne eine konkrete Prüfung der Vertragsunterlagen kann hierüber keine seriöse Antwort erteilt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
Rechtsanwalt
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