Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vorfälligkeitsentschädigung bei Bausparvertrag

| 23.10.2013 12:57 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Ich habe mein Haus zum 15.04.13 verkauft. Vom Notar wurde an die Bausparkasse die geforderte Sicherungssumme überwiesen um einen Pfandwechsel vorzunehmen. Nachdem die Bausparkasse für das neue Objekt auf eine Berechnung des umbauten Raumes bestand, ich diese infolge des Alters des Objektes und div. Anbauten nicht beibringen konnte bzw. nur mit hohem Aufwand (Beauftragung e. Ingenieurs) hätte beibringen können, wechselte ich zu einer Sparkasse, die dann problemlos finanzierte. In der Folgezeit meldete sich die Bausparkasse nicht, verlangt erst jetzt die Fortzahlung der Raten. Der Zinssatz beträgt 4,125%, die Laufzeit ist bis 30.06.15. Die jährl. Zinsen belaufen sich auf 9.405,00 €. Mir wurde gesagt, dass die Bausparkasse nach 6 Monaten keinen Anspruch mehr auf eine Vorfälligkeitsentschädigung hat. Ist dies richtig? Soweit diese Auskunft nicht korrekt sein sollte: Wie hoch dürfte die Vorfälligkeitsentschädigung überschlägig sein?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Wenn Sie ein Darlehen vorzeitig ablösen wollen, kann das finanzierende Institut eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, die den Zinsverlust der beabsichtigten vertraglichen Laufzeit kompensieren soll. Eine Sechsmonatsfrist besteht gesetzlich nicht. Der Anspruch kann allenfalls in der Regelfrist von 3 Jahren verjähren.

Aufgrund Ihrer Angaben zur jährlichen Zinshöhe gehe ich davon aus, dass das Darlehen noch mit ca. 228.000,00 € valutiert. Eine genaue Abschätzung der Vorfälligkeitsentschädigung ist jedoch mit diesen Angaben allein nicht vornehmbar. Hierzu wäre die Kenntnis aller vertraglichen Richtgrößen wie Vertragsbeginn, Laufzeit, Ratenhöhe etc. erforderlich. Grundsätzlich sollte sich aber bei einer Restlaufzeit von 20 Monaten die Vorfälligkeitsentschädigung in Grenzen halten, da der Zinsverlust bei einer so kurzen Restlaufzeit nur gering ist.

Gern können Sie mir die Daten in einer Nachfrage zukommen lassen. Ich kann Ihnen dann meine Einschätzung mitteilen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gunnar Wessel, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 30.10.2013 | 11:53

Vielen Dank für die Antwort (auch wenn ich mir erhofft hätte, dass sie anders ausfällt).
Der Vertrag wurde am 01. 07.2005 geschlossen und läuft bis 30.06.2015. Die Ratenhöhe beträgt monatlich 783,75 zzgl. Bausparbeiträge, insges. 1124,00 € monatlich.
Mir ist klar, dass die Berechnung nur überschlägig sein kann und nur als Richtwert anzusehen ist.
Ich bedanke mich nochmals für Ihre Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.10.2013 | 12:13

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage und die weiteren Informationen!

Nach Ihren Angaben tilgen Sie derzeit das Darlehen nicht, sondern sparen daneben ein Bausparguthaben an, was am Ende der Sollzinsbindung zur (teilweisen) Ablsöung genutzt werden soll. In dem Falle entstünde bei einer vorzeiteige Ablösung zum 31.10.2013 ein Zinsschaden von ca. 14.300,00 €. Hierauf müsste sich die Bausparkasse eine Risikoersparnis und eine Verwaltungskostenerstattung anrechnen lassen, so dass sich die Vorfälligkeitsentschädigung zum jetzigen Zeitpunkt auf ca. 13.600,00 € belaufen dürfte.

Mit freundlichen Grüßen

Gunnar Wessel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.11.2013 | 10:20

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 02.11.2013 4,8/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70400 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführliche und verständliche Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich empfehle Herr Rechtsanwalt Burgmer uneingeschränkt weiter! Klare, unmissverständliche Aussagen.....sehr gut! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle kompetente Antwort innerhalb kürzester Zeit. Kann man definitiv weiterempfehlen. ...
FRAGESTELLER