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Vorerbschaft-Nacherbschaft


10.12.2006 12:05 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Guten Tag,
ich beabsichtige, meine Tochter als nichtbefreite Vorerbin und deren Kinder, also meine Enkel, als Nacherben einzusetzen.
Der Nacherbfall soll beim Tod meiner Tochter, spätestens jedoch nach 25 Jahren, eintreten.
Wer bezahlt die möglicherweise anfallende Erbschaftssteuer (und w a n n ) ?
MfG
E. Pf.

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Sehr geehrter Fragesteller,

gem. § 6 ErbStG gilt erbschaftssteuerlich allein der Vorerbe als Erbe des Erblassers. Beim Tod des Erblassers ist daher die Erbschaftssteuer zunächst nur durch den Vorerben zu zahlen.

Der Nacherbe gilt steuerlich als Erbe des Vorerben. Von ihm ist Erbschaftsteuer erst nach Eintritt des Nacherbfalls zu bezahlen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit zufriedenstellend beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.12.2006 | 17:36

Sehr geehrte Herr Matthes,
dann wäre ja u.U.sogar zweimal (!) Erbschaftssteuer zu zahlen: vom Vor- und Nacherben.
Würde in diesem Fall die vom Vorerben bereits gezahlte Steuer berücksichtigt? In welchem Umfang?.
MfG
E.Pf.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.12.2006 | 21:53

Eine Ausnahme von der zweifachen Steuerpflicht regelt § 6 III ErbStG:
Tritt die Nacherbfolge nicht durch den Tod des Vorerben ein, gilt die Vorerbfolge als auflösend bedingter, die Nacherbfolge als aufschiebend bedingter Anfall. In diesem Fall ist dem Nacherben die vom Vorerben entrichtete Steuer abzüglich desjenigen Steuerbetrags anzurechnen, welcher der tatsächlichen Bereicherung des Vorerben entspricht.

Mit freundlichen Grüßen

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