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Vorerbschaft, Auflassungsvormerkung & Kredit

14.01.2018 16:03 |
Preis: 60,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Hallo,

meine Mutter hat ihr Grundstück teilen lassen und möchte mir mittels einer Vorerbschaft eines dieser Teile zukommen lassen. Ziel ist ein Hausbau meinerseits. Mit Ihrem Anwalt hat Sie jetzt ein paar Bedingungen ausgearbeitet die ich aktuell nur schwer einschätzen kann, am Montag aber einen Termin zur Besprechnung habe.
Die Passagen wurden 1:1 übernommen:

1. Zur Sicherung der bedingten Auflassungsansprüche bewilligen die Beteiligten bereits heute eine Eintragung einer Auflassungsvormerkung für Fr. XXX [Mutter]
2. Es soll eine "Sippenbindung" vereinbart werden. Hr.XXX verpflichtet sich, den im Wege der vorweggenommenen Erbfolge übertragenen Grundbesitz zu Lebzeiten der Mutter weder veräußern noch zu belasten und sich hierzu zu verpflichten. Eine Zwangsvollstreckung in den übertragenen Grundbesitz steht dem gleich.
3. Der Sohn der Mandantin wird verflichtet das übertragene Grundstück lediglich mit Krediten zu belasten die zur Finanzierung bzw. zur Unterhaltung des neu zu erstellenden Einfamilienhauses notwendig sind.

Für den Bau eines Einfamilienhauses benötige ich natürlich einen Bankkredit, als Laie habe ich bei diesen onditionen bereits jetzt ein sehr schlechtes Bauchgefühl.

Frage:
In wie weit sind die Rechte an dem Grundstück in Richtung einer Bank eingeschränkt? Werde ich aus rechtlicher Sicht mit diesen Vertragstext jemals einen Hauskredit erhalten?

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Sehr geehrter Fragensteller,

einleitend sei gesagt, dass man im Grundsatz stets frei in dem ist, was man vereinbart oder nicht. Problematisch kann dann eben nur sein, dass der Erblasser in spe mit seinem Vermögen ganz anders verfahren wird als man sich erhofft hat. Im schlimmsten Fall steht man dann nach Ablauf von 10 Jahren selbst ohne Pflichtteilsergänzungsansprüche da.

Mit dem Passus "3. Der Sohn der Mandantin wird verpflichtet das übertragene Grundstück lediglich mit Krediten zu belasten die zur Finanzierung bzw. zur Unterhaltung des neu zu erstellenden Einfamilienhauses notwendig sind."

ist eine Kreditaufnahme zwecks Hausbaus an sich unproblematisch möglich. Denn die Grundschulden werden in Abteilung III eingetragen und wirken auch bei Rückübereignung dinglich weiter gegen die Schenkende fort. UU werden aber in der Tat durch Nr. 2 und Nr. 3 einige Banken abgeschreckt, weil die freie Verkäuflichkeit der Immobilie stark eingeschränkt ist. Dies könnte die Krediterlangung erschweren, unmöglich machen bzw. verteuern.

Der einfachste Weg ist die Konditionen bereits jetzt bei der Hausbank "abzuklopfen" und sich im besten Fall dieses schriftlich aushändigen zu lassen.

MfG
D. Saeger
- RA -


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