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Voreheliche Inwestitionen in Gemeinsames Haus!

| 23.07.2011 08:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


09:11


Hallo,

es ist so das ich vor der Ehe und zwar genau 2 1/2 Jahre vorher 52.000,-Euro in unser Haus gesteckt habe für (Heizung,Fassaden Isolierung ,Verputz,Streichen,...).

Das Haus war zu diesem Zeitpunkt noch auf die Mutter meines Mannes geschrieben,erst nach der Heirat wurde das Haus auf uns beide geschrieben.

Wir haben nun 75.000,- Euro für das Haus Bezahlt, weil es vor meinen Investitionen einen nachgewiesenen Wert von 89.000,-Euro gehabt hat und seine Mutter Schulden ab zu tragen hatte.

Nun ist es so das Mein Mann bei einem Streit immer zu mir sagt ( Das ist mein Haus und du musst mit den Kindern gehen und du wirst dein Investiertes Geld nicht wieder bekommen)

Ist das So??

Muss ich das Gemeinsame Haus mit den Kinder verlassen??

Bekomme ich die voreheliche Investition nicht wieder obwohl ich das alles nachweisen kann( Bank belegen, Zeugen wie die Bank und die Arbeiter,..)

Ich würde das Haus im falle einer Trennung nämlich gerne behalten ,da dies das zu hause meiner Kinder ist.

Ich würde ja zusehen das ich die schulden alleine bezahlt bekomme und dafür im Haus bleiben kann.

Wie ist hier der Sachverhalt??
Ist meine Investition weck für immer??
Muss ich auf jeden fall aus dem Haus??

Steht mir im falle das ich das Haus verlassen soll nicht die 52.000 Euro investition + der 1/2 vom wert des Hauses abzüglich der 1/2 der Schulden ???

Ich bin für ihre Antwort sehr Dankbar, da mein Mann mich immer sehr mit seinen Drohungen verletzt und unter Druck setzt!!

23.07.2011 | 08:14

Antwort

von


(407)
Otto-von-Guericke-Str. 53
39104 Magdeburg
Tel: 0391-6223910
Web: http://kanzleifamilienrechtmagdeburg.simplesite.com
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folt beantworte. Dieses Forum dient dazu, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung zu verschaffen, kann und soll keinesfalls die Beratung bei einem Kollegen vor Ort ersetzen.

Dies vorausgeschickt, gehe ich auf Ihre Fragen wie folgt ein:

Ihre voreheliche Investition in fremdes Vermögen (Haus der Schwiegermutter) war tatsächlich unglücklich, wenn Sie sich hier keine Rückforderungsrechte haben zusichern lassen. Es dürfte daher schwierig sein, diese Investitionen im Rahmen einer Trennung bzw. Scheidung geltend zu machen.

Wenn Sie beide grundbuchliche Eigentümer der Immobilie sind, kann Ihr Ehemann nicht einfach bestimmen, dass ihm das Haus nach der Scheidung gehören soll. Die Nutzung während der Trennung wird durch Wohnungszuweisung durch das Familiengericht geregelt, wenn Sie sich nicht einverständlich einigen können. In der Regel wird demjenigen Ehegatten die Nutzung zugesproche, der weiterhin die minderjährigen Kinder betreuen wird.

Die Vermögensauseiandersetzung ist nicht Bestandteil des Scheidungsverfahren, sondern das gemeinsame Immobilienvermögen muss auseinandergesetzt werden. Finden Sie hier keine Einigung in der Form, dass ein Ehepartner das Alleineigentum an der Immobilie übernimmt, so muss das Vermögen mittels Teilungsversteigerung auseinandergesetzt werden.

Im Falle der einvernehmlichen Auseinandersetzung müsste der Ehegatte, der die Immobiile in Alleineigentum übernimmt, dem anderen Ehegatten vom Wert der Immobilie nach Abzug der Verbindlichkeiten, den verbleibenden Rest zu 50 % auszahlen.

Im Falle einer Trennung sollten Sie unverzüglich einen Fachanwalt für Familienrecht vor Ort beauftragen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

Rückfrage vom Fragesteller 23.07.2011 | 09:05

Hallo,

gut ich habe verstanden!!

Mein erspartes Geld ist futsch!!

Also ich möchte in diesem fall auf jedenfall im Haus bleiben und da die Kinder bei mir bleiben kann ich das ja auch nach ihren ausführungen!!

Die schulden weiter zu bedienen wird schon gehen, aber durch meine Ivestition hat sich der Wert des Hauses immens gesteigert!!

Ich schätze den Wert zwar auch jetzt nicht so hoch so um die 120.000 Euro vieleicht.

Aber abzüglich der 79.000 Euro schulden währen da ja noch 41.000 Euro zu teilen und ob ich die 20.500,- Euro von der Bank zusätzlich bekomme und dann noch mit meinen Kinder gut leben kann ist fraglich!!!

Gibt es denn da keine regelung da man sagen kann er erläßt mir möglicher weise diese 20.500,- Euro und überträgt seine hälfte des Hauses dafür nicht mir sondern unseren Kindern??

Lg

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.07.2011 | 09:11

Sehr geehrte Fragestellerin,

grundsätzlich ist es möglich, dass Ihr Ehemann den Kindern seine Haushälfte überträgt und dann dafür keinen Gegenwert erhält. Aber ob er sich hierzu bereit erklären wird, vermag ich nicht abschätzen zu können.

In die Auseinandersetzungsverhandlungen sind Ihre vorehelichen Investitionen in jedem Fall argumentativ einzubringen.

Unabhängig davon, haben Sie für Ihre Kinder und ggf. auch für sich selbst Unterhaltsansprüche, die es Ihnen ermöglichen werden, das Haus weiterhin zu halten.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -

Bewertung des Fragestellers 23.07.2011 | 09:06

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Vielen Dank für ihre sehr Deutliche ausführung!!

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5/5,0

Vielen Dank für ihre sehr Deutliche ausführung!!


ANTWORT VON

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