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Vorbestraft und ohne Fahrerlaubnis erwischt - was kommt auf mich zu?


10.05.2006 10:15 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



ich breuchte mal dringend hilfe, und zwar bin ich letzte woche ohne fahrerlaubnis gefahren und angehalten worden. ich habe eine schriftliche anhörung bekommen und ausgefüllt( habe angekreuzt das ich es zugebe und das ich mit einer umwandlung in geldstrafe einverstanden bin). was kann mich da jetzt erwarten bzw.was kommt auf mich zu weil ich auch in einer anderen sache vorbestraft bin mache ich mir grosse sorgen. bitte um schnelle Antwort.

Grüsse

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese auf der Grundlage des von Ihnen dargestellten Sachverhaltes wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass Sie tatsächlich noch keine Fahrerlaubnis erworben haben oder ein wirksames Fahrverbot vorliegt.

In diesem Fall haben Sie sich nach § 21 StVG strafbar gemacht. Die Strafe beläuft sich bei dieser Tat auf Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe. Bei der Bemessung der Strafe kommt es unter anderem darauf an, ob Sie bereits einschlägig vorbestraft sind, d.h. ob die andere Sache, in der Sie vorbestraft sind, ebenfalls etwas mit dem Straßenverkehr zu tun hatte und auch, ob Sie die Tat vorsätzlich begangen haben. Sie schreiben, dass Sie den Anhörungsbogen schon ausgefüllt und darin alles „zugegeben“ haben. Daher ist Ihre Aussage schon in der Akte und wird schwer zu widerlegen sein. Ob dies überhaupt möglich wäre, kann ich hier aufgrund Ihrer Darstellung nicht beurteilen. Es kommt auf die genauen Umstände an. Sollten Sie bisher nicht im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr aufgefallen sein, wird bei einer Verurteilung allerdings wohl keine Freiheitsstrafe, sondern eher eine geringe Geldstrafe auf Sie zukommen.

Die Frage ist hier aber, ob es überhaupt zu einem gerichtlichen Verfahren kommen muss, oder ob Ihre Sache nicht gegen Auflagen eingestellt werden kann. Dafür sollten Sie sich außerhalb von frag-einen-anwalt.de noch einmal von einer Anwältin oder einem Anwalt beraten lassen. Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, weil Sie bei einer Verurteilung mit 6 Punkten in Flensburg rechnen müssen und eine Verurteilung auch im Verkehrsregister gespeichert wird.

Die „Umwandlung in eine Geldstrafe“ kommt dann in Betracht, wenn eigentlich die Voraussetzungen für ein Fahrverbot vorliegen, aber aufgrund der vorliegenden Umstände dieses nicht notwendig ist, um verkehrserzieherisch auf Sie einzuwirken. Dann kann die Geldstrafe erhöht werden, anstatt ein Fahrverbot auszusprechen.

Es kommt in Ihrem Fall also darauf an, weshalb Sie und auch wann Sie vorbestraft worden sind und darauf, wie die Umstände in Ihrem konkreten Fall sind. Es sollte auf jeden Fall geprüft werden, ob man einer Verurteilung entgegenwirken kann.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen weiter geholfen zu haben. Gerne stehe ich Ihnen im Rahmen der einmaligen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Nicole Maldonado
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