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Vorbestraft? (Strafbefehl wg. angebl. Ladendiebstahl) Geldstrafe akzeptiert

| 04.03.2016 18:46 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Mir wurde im Frühjahr letzten Jahres - unberechtigterweise - ein Ladendiebstahl nach §§ 242 Abs.1 , 248a , StGB angehängt. Zuerst wollte ich Einspruch einlegen und mich an einen Anwalt wenden. Dann habe ich mich vorab informiert über die weitere Verfahrensweise (Hauptverhandlung). Weil mein Gesundheitszustand damals über Monate sehr schlecht war (Bronchitis, Lungenentzündung), wollte ich mir die Strapazen einer Hauptverhandlung nicht zumuten, habe auf Einspruch verzichtet und stattdessen die geforderten 20 Tagessätze zu je 40,- bezahlt.

Die ganze Sache bedrückt mich immer noch sehr, weil ich die Auswirkungen nicht kenne. Bin ich jetzt vorbestraft? Und welche Behörde hat Informationszugriff auf diese peinliche Angelegenheit?

Sehr geehrte(r) Rechtssuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt summarisch beantworten möchte:

1. Bin ich jetzt vorbestraft?
Gemäß § 53 BZRG dürfen sich Verurteilte als unbestraft bezeichnen, wenn im Zentralregister nur eine einzige Strafe eingetragen ist und das Strafmaß 90 Tagessätze (bei einer Geldstrafe) oder drei Monate (bei einer Freiheitsstrafe) nicht überschreitet. Sie brauchen auch auf Nachfrage den ihrer Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt nicht zu offenbaren. Personen, die sich demnach als unbestraft bezeichnen dürfen, gelten nach dem in der Öffentlichkeit verbreiteten Verständnis im Allgemeinen als nicht vorbestraft.


2. Und welche Behörde hat Informationszugriff auf diese peinliche Angelegenheit?
Da diese Angelegenheit nicht im Führungszeugnis steht, wird niemand davon Kenntnis erlangen, der nicht auch Einblick in das gesamte Bundeszentralregister hat. Dies sind aber nur Gerichte, Staatsanwaltschaften und bei bestimmten Berufsgruppen im Rahmen des erweiterten Führungszeugnisses entsprechende Behörden. Dies ist bei Ihnen aber nicht einschlägig.


Ich möchte abschießend darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine vollständige und persönliche Rechtsberatung kann hierdurch nicht ersetzen werden. Auch führt das Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen unter Umständen zu einer völlig anderen rechtliche Beurteilung.

Bewertung des Fragestellers 04.03.2016 | 22:18

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Meine Fragen waren relativ begrenzt und deutlich. Die Antwort, die ich bekommen habe, ist die, die ich mir gewünscht habe. Ich bin nun beruhigt und danke vielmals.

Nachdem ich die Rechnung aufgerufen habe, möchte ich noch etwas ergänzen. Wenn ich die Rechnung richtig verstanden habe, kostet mich diese Beratung nur 2,- Euro ?! Das hätte ich nicht erwartet. Ich habe mit den gebotenen 50,- gerechnet und .danke vielmals für diese Großzügigkeit.

Teil III: Pardon, ich habe mich vertan. Die 2,- galten ja nur für die Frage-Nutzungsgebühr. Wäre auch wirklich nicht angemessen gewesen ... Die gebotenen und in Position 2) berechneten 50,- haben sich auf jeden Fall gelohnt..

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