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Vorauszahlung - Anrechnung auf Zugewinnausgleich möglich?

01.02.2019 08:35 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Hallo,
meine Frau und ich möchten uns scheiden lassen.
Es wurde noch kein Scheidungsantrag gestellt, wir leben noch nicht getrennt.
Meine Frau wird ausziehen, und benötigt dafür ca. 10.000 Euro Umzugs- und sonstige Kosten, die Sie gerne von mir möchte, da ich aktuell eine grössere Abfindungssumme erhalte.
Wie kann ich sicherstellen, dass diese Summe (Ihr ausgezahlt) bei einem späteren Zugewinnausgleich berücksichtigt wird und somit nich "vorab vergeuded"?
Vermutlich hat meine Frau einen wesentlich höheren Zugewinn. Ich würde gerne das Haus übernehmen, und muss vermutlich dafür dennoch noch "aufzahlen".
Gesetzlicher Güterstand.

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Wenn Sie im Ergebnis ausgleichspflichtig wären, könnten Sie einfach bei der Zahlung bestimmen, dass Sie eine Vorauszahlung auf den Zugewinn leisten, § 1380 BGB . Damit haben Sie aber nur die Möglichkeit, die Zahlung zu reduzieren, die Sie nach Beendigung des Güterstandes leisten müssten.

Wenn Ihre Frau Ihnen einen Zugewinnausgleich zahlen muss, erfolgt eine solche Anrechnung Ihrer vorherigen Zahlung nicht.

Am einfachsten wäre es von daher, einen Darlehnsvertrag mit Ihrer Frau zu schließen. Dann haben Sie einen Rückzahlungsanspruch, den Sie unabhängig von der güterrechtlichen Auseinandersetzung geltend machen können. Selbstverständlich kann im Rahmen der Zugewinn- und Vermögensauseinandersetzung dann auch die Rückzahlung des Darlehns mit verrechnet werden, wenn sich beide Parteien darauf verständigen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

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