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Voraus

| 23.04.2019 19:10 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Mein verstorbener Mann hat aus 1. Ehe einen 50jährigen Sohn, der nur den Pflicht Teil erhalten soll. So sieht es das Testament vor, in dem wir uns gegenseitig zu Erben eingesetzt haben. Kann ich beim Nachlass auf den Voraus bestehen, oder geht Hausrat mit in den zu berechnenden Nachlaß ein?

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie Folgt Stellung:


1.

Das Recht auf den sog. Voraus ergibt sich aus § 1932 BGB .

Danach erhält der überlebende Ehegatte den gemeinsamen Hausrat, sofern gesetzliche Erbfolge vorliegt. D. h., der Hausrat wird für die Berechnung des Pflichtteils nicht herangezogen.


2.

Sie haben aber ein wechselseitiges Ehegattentestament errichtet, d. h. es tritt nicht die gesetzliche, sondern eine gewillkürte Erbfolge ein.

Und weil gerade nicht die gesetzliche Erbfolge eintritt, gibt es den Voraus in Ihrem Fall nicht.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.04.2019 | 22:27

Müssen also alle Möbel etc. aufgeführt werden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.04.2019 | 08:44

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Ja, betroffen sind alle zum Haushalt gehörenden Gegenstände, also z. B. Möbel, Teppiche und auch sonstige Einrichtungsgegenstände.


2.

Das führt zu dem Ergebnis, dass es dann, wenn der Nachlass nur aus dem Hausrat besteht, Sinn macht, kein Testament aufzusetzen und die gesetliche Erbfolge eintreten zu lassen. Dann stehen die Gegenstände dem überlebenden Ehegatten als Voraus zu. Die anderen Erben haben keinerlei Zugriff auf diese Sachen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 24.04.2019 | 09:01

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