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Vorabrechnung

| 06.11.2008 10:10 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Anwälte,

wir verlangen teilweise Vorkasse von unseren Kunden und einer dieser Kunden benötigt nun eine Vorkasserechnung von uns. Da wir aber auf den Rechnungen das Leistungsdatum aufdrucken, ist mir unklar, wie eine solche Rechnung auszusehen hat. Eine reine Proforma-Rechnung möchten wir eigentlich nicht ausstellen, denn der Vertragsschluss hat ja schon statt gefunden und das Geld soll uns rechtlich wirksam geschuldet werden. Können Sie mir bitte die Pflichtangaben, die auf einer solchen Vorabrechnung aufgedruckt sein müssen, auflisten und dabei auch auf den Punkt "Zeitpunkt der Leistung" eingehen?

Vielen Dank im Voraus für die Antwort.

Sehr geehrter User,


Ein Vorsteuerabzug durch den Leistungsempfänger ist nach geltendem Recht nur möglich, wenn er im Besitz einer nach den §§ 14 und 14a UStG ausgestellten Rechnung ist.

Die Pflichtangaben in Rechnungen ergeben sich aus §14 Abs. 4 und §14a UStG sowie aus den §§33,34 UStDV folgende Informationen:

- der Name und die Anschrift des leistenden Unternehmers,
- der Name und die Anschrift des Leistungsempfängers,
- die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer der die ihm vom Bundesamt für Finanzen erteilte Umsatzsteueridentifikationsnummer,
- die Menge und die handelsübliche Bezeichnung des Gegenstandes der Lieferung oder die Art und den Umfang der sonstigen Leistung,
- der Zeitpunkt der Lieferung oder der sonstigen Leistung und der Vereinnahmung des Entgelts, sofern dieser Zeitpunkt feststeht und nicht mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung übereinstimmt,
- das Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung,
- der auf das Entgelt entfallende Steuerbetrag, der gesondert auszuweisen ist der eine Hinweis auf die Steuerbefreiung und
- eine fortlaufende Nummer (Rechnungsnummer), die die Einmaligkeit der vom Unternehmer erstellten Rechnung sicherstellt.

Rechnungen über Kleinbeträge i.S. des § 33 UStDV müssen mindestens folgende
Angaben enthalten:

- den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers,
- die Menge und die handelsübliche Bezeichnung des Gegenstandes der Lieferung
- oder die Art und den Umfang der sonstigen Leistung,
- das Entgelt und den Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe,
- den Steuersatz

Bei Anzahlungen "Vorkasse" entsteht die Steuer bereits im Zeitpunkt der Vereinnahmung des Entgelts oder Teilentgelts, auch wenn die Leistung noch nicht ausgeführt worden ist. Nach § 13 UStG , Abs. 1 Nr. 1 a entsteht die USt-Steuer auf die Anzahlung in dem Monat der Anzahlung.

Fazit:

Die Angabe "Zeitpunkt der Leistung" kann also entfallen, wenn der Zeitpunkt der Vereinnahmung des Entgelts nicht feststeht und nicht mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung übereinstimmt. Die Angabe des Monats der voraussichtlichen Vereinnahmung des Entgelts ist aber unschädlich.

Bewertung des Fragestellers 08.11.2008 | 00:30

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