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Von ideeler Grundstückshälfte zum geteilten Grundstück (Flurstück)

25.08.2020 23:31 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von




Ich bin Eigentümer einer Doppelhaushälfte, die 2. Doppelhaushälfte gehört meinem Bruder, das 1.300 m² große Grundstück nutzen wir gemeinsam, da gibt es (im Gegensatz zu den beiden Häusern) keine Aufteilung. Jeder hat sein eigenes Grundbuchblatt, dort ist dann wie folgt formuliert:

Wohnungsgrundbuch:

1/2 Miteigentumsanteil an dem Grundstück ... verbunden mit dem Sondereigentum an der Wohnung im Haus 1, Nr. 1 des Aufteilungsplans. Das Miteigentum ist durch die mit den anderen Miteigentumsanteilen verbundenen Sondereigentumsrechte beschränkt (eingetragen in den Blättern ...)

Eigentümer der 2. DHH ist also mein Bruder. Mein Problem ist, dass ich in den nächsten 100 Jahren es niemals schaffe werde, mich mit meinem Bruder zu einigen, in welcher Kleinigkeit auch immer.

Darum ist es für mich erstrebenswert, das Grundstück in 2 Teile zu schneiden, also 2 seperate Flurstücke zu erstellen von jeweils 650 m², damit glasklare Verhältnisse herrschen und jeder auf seiner Hälfte tun und lassen kann, was auch immer er will.

Mein Bruder will dieses aber gar nicht, und natürlich sich auch nicht an den Kosten beteiligen von ca. 4.000 - 5.000 € (Vermessungsingenieur, Katasteramt, Amtsgericht). Was kann ich tun?

(Die beiden Häuser stehen nicht mittig auf dem Grundstück und auch die Garagen/Nebengebäude nicht, so dass man nicht einfach eine Grenzlinie durch die beiden Häuser ziehen kann, sondern diese 2 bis 4 x verspringen lassen muss - da gibt es mehrere Möglichkeiten...)

26.08.2020 | 12:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Es liegt hier nach Ihrer Schilderung eine Wohnungseigentümergemeinschaft vor, die aus Ihnen und Ihrem Bruder besteht. Diese WEG kann nur aufgelöst werden, wenn es im beiderseitigen Willen der Mitglieder liegt. Dann kann man auch eine Realteilung, also die Teilung in 2 Grundstücke vereinbaren.

In § 11 WEG ist entsprechend geregelt, dass auf Betreiben eines WEG-Mitgliedes die WEG nicht aufgelöst werden kann, sondern nur gemeinschaftlich.
Die Vorschrift lautet wie folgt:

"(1) 1Kein Wohnungseigentümer kann die Aufhebung der Gemeinschaft verlangen. 2Dies gilt auch für eine Aufhebung aus wichtigem Grund. 3Eine abweichende Vereinbarung ist nur für den Fall zulässig, daß das Gebäude ganz oder teilweise zerstört wird und eine Verpflichtung zum Wiederaufbau nicht besteht."

Ich bedauerere, Ihnen keine günstigere Auskunft geben zu können, hoffe aber dennoch, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 22.11.2020 | 19:32

Hallo Frau Draudt,

vielen Dank für Ihre Antwort. Das bedeutet ja nun, dass ich nicht die WEG auflösen kann solange mein Bruder dem nicht zustimmt. Ich könnte also nur - auf dem Klageweg, freiwillig bekomme ich da seinerseits keine gütliche EInigung hin - feststellen lassen, wer welche Teile des Grundstücks nutzt? Was würde mich das bei einem Bodenrichtwert von 230 Euro und 1.300 m² Gesamtgrundstück kosten? Und würden Sie das für mich machen?

LG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.11.2020 | 12:31

Sehr geehrter Fragesteller,

Anwalts-und Gerichtskosten liegen bei ca. 22.200 €, ggf. Reisekosten etc. Die Gerichtkosten betragen bereits 7386,00 €.

Mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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