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Von der PKV in die GKV nach langem Auslandsaufenthalt

| 12.08.2019 07:21 |
Preis: 65,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ich bin am 1.12.08 von der Gesetzlichen die Privaten Krankenversicherung gewechselt, in einen Tarif mit Beitragsentlastung im Alter.

Im Juli 2015 bin ich nach Neuseeland umgesiedelt und habe mich zum 15.7.15 auch abgemeldet.

Ich habe eine Anwartschaft auf die PKV Vollversicherung abgeschlossen, die sich aber sicher nicht unbegrenzt weiter verlaengern laesst.

Bevor ich nach Neuseeland bin, habe ich mein Arbeitsverhaeltnis zum 1.6.15 gekuendigt und habe vom Amt für Arbeit Arbeitslosengeld 1 bewilligt bekommen. Somit bin ich kurzzeitig in die Gesetzliche Krankenversicherung (Techniker) gewechselt. Von der GKV habe ich auch eine Bestätigung, vom 1.6. bis 15.7.15 versichert gewesen zu sein.

Aber, fast gleichzeitig, hatte das Amt für Arbeit in einem weiteren Schreiben eine Sperrfrist festgesetzt, da ich selbst gekündigt hatte. Das Amt hat das ALG1 dann nur für den 13. + 14.7.2015 bewilligt und fuer die zwei Tage auch ALG1 ausgezahlt. Ich weiss nicht, ob auch Versicherungsbeiträge an die GKV gezahlt wurden; gehe aber davon aus. Leistungen habe ich keine beansprucht.

Inzwischen habe ich erfahren, dass ein Wechsel in die GKV nur bis zum 55. Lebensjahr möglich ist und auch nur, wenn man 5 Jahre zuvor mindestens einen Tag GKV versichert war. Meine kurze Mitgliedschaft in der GKV bei der Umsiedelung war knapp for meinem 50. Geburtstag.

Derzeit lebe und arbeite ich in Neuseeland, plane aber meinen Lebensabend in Deutschland zu verbringen. Evtl. werde ich in Deutschland nicht oder nur Teilzeit als Arbeitnehmer beschäftigt sein.

Da ich bald 54 werde, stellt sich die Frage, ob und wie ich handeln muss oder kann und ob es überhaupt eine Chance des Wechsels in die GKV gibt. Ein Anrecht auf ALG1 werde ich bei Rückkehr nicht haben, da ich in den letzten 2 Jahren zwar berufstätig war, aber ausserhalb der EU.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie müssen vor dem Erreichen des 55. Lebensjahres nach Deutschland zurückkehren UND eine sozialversicherte Tätigkeit aufnehmen.

Kehren Sie nach Deutschland zurück und bleiben zunächst arbeitslos, erfüllt das keinen der in § 5 SGB V genannten Pflichtversicherungstatbestände.

Dazu müssen Sie eben eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufnehmen. Das Entgelt für diese Tätigkeit muss dann unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen.

Dann sind Sie nach § 5 SGB V versicherungspflichtig in der GKV (aber dürfen das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet haben).


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 14.08.2019 | 09:49

Vielen Dank!

Fuer mein Verstaendnis: Ich muss eine sozialversicherungspflichtige Taetigkeit nur einmalig aufnehmen, nicht aber auf Dauer ausueben. Wenn ich also zum Beispiel eine Woche sozialversicherungspflichtig arbeite und unter der Jahresarbeitsentgeldgrenze bleibe, wuerde das dann genuegen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.08.2019 | 09:52

Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist zutreffend; das würde ausreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 14.08.2019 | 09:56

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