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Vom Partner getrennt vor Einzug

03.04.2022 17:23 |
Preis: 25,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
Wir hatten vor am 1.5 eine 120qm Altbau Wohnung ohne Küche und total renovierungsbedürftig zu beziehen.
Der Vertrag beginnt zum 1.5 je doch dürfen wir den März und April zum renovieren nutzen und müssen lediglich die Nebenkosten zahlen.

Nun habe ich mit den Arbeiten begonnen, einen Maler gefunden, der mir alles in seiner Freizeit macht und eine Küche bestellt, die 5.600€ kostet, da maßgefertigt. (Tiefengekürzt usw)

Mein Partner und ich gehen jetzt doch getrennte Wege und ich bin alleinerziehend. Ein Gespräch mit dem Vermieter war etwas ernüchternd, er müsse mit seinem Anwalt reden und er muss ja keinen neuen Vertrag aufsetzen bzw mich alleine einziehen lassen.
Wenn es so sein sollte, möchte ich dagegen nicht vorgehen. Aber ich mache mir Gedanken darum, was aus meiner bereits bestellten Küche wird. Ich kann sie unmöglich woanders einbauen. Und was ist mit den bereits entstandenen Renovierungskosten ? Ich habe den Maler bezahlt, Material gekauft, Säcke voll mit alten Tapeten entsorgt. Dazu kommen all die Tage, Stunden, die ich in der Wohnung verbracht habe um zu arbeiten/renovieren. Kann ich da irgendeinen Schadensersatz einklagen ?

03.04.2022 | 18:18

Antwort

von


(1947)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie das gemeinsam so besprochen haben, dass die Anschaffungen gemeinsam getätigt werden, im Hinblick auf den Einzug in die neue Mietwohnung, so haben Sie jedenfalls einen Ausgleichsanspruch und einen solchen auf Schadensersatz, was im Zuge der Trennung geltend gemacht werden kann. Im Einzelnen:
Dieses gilt insbesondere im Hinblick auf die Küche und die anderen Dinge, die auf gemeinsamer Veranlassung hin angeschafft worden sind. Schwieriger wird es allerdings im Hinblick auf die eigenen Arbeiten, die nach meiner ersten Einschätzung eher nicht ersatzfähig sind. Das betrifft also die eigene Arbeitszeit.
Soweit Sie also da in Teilen oder im Ganzen in finanzielle Vorleistung gegangen sind, ist das nach dem oben genannten Maßstäben ersatzfähig.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

ANTWORT VON

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