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Vom Home Office in Südafrika für einen deutschen Arbeitgeber arbeiten

| 23.04.2017 20:08 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Ich bin derzeit als Arbeitnehmer in Deutschland tätig und Vater von drei kleinen Kindern. Meine Frau ist in Elternzeit und bezieht keine Einkünfte. Wir planen, ab 1.1.2018 nach Südafrika auszuwandern. Ich werde weiterhin meiner bisherigen Tätigkeit nachgehen, die ebenfalls weiterhin in Deutschland verwertet wird, kann dies aber vom Home Office in Südafrika aus tun. Nennenswerte anderweitige Einkünfte haben wir nicht.

Meine Fragen: Kann ich mich nach § 1 Abs. 3 EStG weiterhin in Deutschland mit meiner Frau zur Einkommensteuer veranlagen lassen und findet dabei der Splittingtarif und die Kinderfreibeträge Anwendung? Habe ich weiterhin Anspruch auf Kindergeld? Wie werde ich in Südafrika besteuert?

24.04.2017 | 07:06

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen nach erster summarischer Prüfung der Rechtslage wie folgt beantworten:

Aus § 1 Abs. 3 EStG ist eine unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland, ohne dort einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt i.S.d. §§ 8,9 AO denkbar, wenn dies beantragt wird und in Deutschland mindestens 90% des Einkommens zu versteuern wären.

Eine Zusammenveranlagung ist aus § 26 Abs. 1 EStG weiterhin möglich, somit wäre auch der Splittingtarif für Sie aus § 32a Abs. 5 EStG für Sie verfügbar. Auch die Kinder finden aus § 32 EStG im Wege des Kinderfreibetrages Berücksichtigung.

Kindergeld werden Sie, wen Sie nach § 1 Abs. 3 EStG unbeschränkt steuerpflichtig bleiben, auch weiterhin erhalten.

Bleiben Sie weiterhin Arbeitnehmer, so können Ihre Einkünfte ab 2018 auch in Südafrika versteuert werden, da Sie dort Ihre ausschließliche Ansässigkeit haben werden. Dies ergibt sich aus Art. 14 DBA Südafrika.

Da Ihnen hier eine Doppelbesteuerung droht, wird Ihnen aus Art. 22 Abs. 2 DBA die in Deutschland bezahlte Steuer in Südafrika angerechnet. diese Steuern werden von der Steuer in Südafrika abgezogen. Bleibt noch eine Differenz, so wäre diese in Südafrika zu bezahlen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Bewertung des Fragestellers 26.04.2017 | 08:01

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