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Vom Händler Auto gekauft, beim TÜV wesentliche Mängel festgestellt.

| 19.09.2013 19:17 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Grüß Gott,
ich habe heute einen Opel Vectra Caranv 2.2 bei einem Händler in München gekauft, Bj. 2005 für 3750 Euro. Das Fahrzeug hatte eigentlich noch TÜV bis März 2014, zur Sicherheit bin ich aber nach dem Kauf bei mir zuhause zum TÜV um neuen drauf machen zu lassen.
Dort wurde dann erhebliche Mängel festgestellt, die auch schon länger existiert haben müssen, zwei gebrochene Federn, innen abgefahrene Reifen, defekte Bremsleitung, Schwingungsdämpfer und Spurstangenkopf sowie eine abgerostete Halterung der Auspuffanlage. Somit durchgefallen.
Normalerweise hätte er mich so nicht einmal vom Hof fahren lassen dürfen, laut Aussage vom TÜV.
Im Kaufvertrag sind keine Mängel aufgeführt, es steht auch nichts von Bastlerfahrzeug oder so drinn und der Kaufvertrag ist zwischen mir under der Firma abgeschlossen worden.

Jetzt meine Frage, kann ich das Fahrzeug auch bei mir um die Ecke reparieren lassen oder muß ich dem Verkäufer das machen lassen?
Kann er anstatt es zu reparieren auch das Geld zurück geben und wenn ja was passiert mit meinen bereits entstandenen Kosten wie Zugfahrt, Zulassung, Sprit, TÜV-Gebühren, 2 Tage Urlaub?

Danke und freundliche Grüße
Kraft T.


Einsatz editiert am 19.09.2013 19:20:00

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung des von Ihnen geminderten Einsatzes (geringe Detailtiefe) im Rahmen einer Erstberatung wie folgt:

Grundsätzlich verhält es sich so, dass der Verkäufer im Rahmen des Gewährleistungsrechts zunächst selbst einen Anspruch auf Durchführung der Nacherfüllung gemäß § 439 BGB hat.

Das bedeutet, dass Sie den Wagen leider nicht bei Ihnen um die Ecke reparieren lassen können, sondern, dass der Verkäufer die Mängel selbst beseitigen kann.

Entsprechend § 439 Abs. 2 BGB hat der Verkäufer dabei die hierfür erforderlichen Aufwendungen (Transport-, Material-und Arbeitskosten)vollumfänglich zu tragen.

Vom Kaufvertrag zurücktreten kann der Verkäufer selbst grundsätzlich nicht.

Eine einvernehmliche Rückabwicklung des Kaufvertrags, welcher den Ersatz der von Ihnen genannten Schadenspositionen
beeinhaltet, wäre allerdings frei verhandelbar.

Sollte dies allerdings nicht in Ihrem Interesse sein, haben Sie grundsätzlich Anspruch auf oben genannte Nacherfüllung. Sollte diese fehlschlagen oder vom Verkäufer abgelehnt werden, können Sie vom Kaufvertrag zurücktreten und gegebenfalls Schadensersatz verlangen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte!

Bitte berücksichtigen Sie, dass meine Antwort in diesem Forum lediglich eine erste Einschätzung liefern soll. Das persönliche Gespräch mit einem Rechtsanwalt kann hierdurch nicht ersetzt werden.

Viel glück mit dem Auto!

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Mainz,

Nino Jakovac
Rechtsnwalt



Ergänzung vom Anwalt 19.09.2013 | 20:19

Danke auch Ihnen und schöne Grüße zurück!

Bewertung des Fragestellers 19.09.2013 | 20:05

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