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Vom Arbeitsvertrag zurücktreten


29.03.2006 09:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ich habe am 21.03.2006 einen Arbeitsvertrag zugesendet bekommen, mit dem Ausstellungsdatum vom 20.03.2006. In dem Anschreiben stand, dass dieses Angebot (der Arbeitsvertrag) nur 7 Tage aufrechterhalten werden kann. Um diese Frist zu wahren, habe ich den Vertrag unterschrieben (jedoch ohne Datum)und am Sonntag, den 26.03.2006 an den AG zurückgesendet. Arbeitsbeginn 03.04.2006.Habe aber bis heute kein Feedback hinsichtlich Arbeitsbeginn und Arbeitsort, habe das Gefühl der AG kümmert sich nicht. Im vertrag steht eine Kündigungsfrist von 2 Wochen während der Probezeit.
Gestern habe ich nunmehr ein Angebot von einen anderen AG bekommen, mit dem ich nicht mehr gerechnet habe, dieser jedoch immer mein Favorit war und ich gern bei diesem AG die Stelle antreten möchte.
Wie kann ich mich jetzt verhalten? Wie kann ich mein Gesicht wahren und was muss ich beachten?
Muss ich den ersten AG persönlich kontaktieren und mit Ihm darüber sprechen oder reicht hier der Schriftverkehr (per mail) um sich zu einigen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Für die Beantwortung Ihre Frage wird es darauf ankommen, was genau vereinbart wurde. Haben Sie sich über die wesentlichen Vertragsbestandteile geeinigt - Arbeitszeit, Arbeitsart, Vergütung, Vertragsbeginn - haben Sie einen wirksamen Arbeitsvertrag geschlossen, den Sie ordnungsgemäß unter Einhaltung der 14-tägigen Kündigungsfrist kündigen müssten.

Allerdings wird der Arbeitgeber nichts davon haben, wenn Sie dort 14 Tage Ihre Zeit absitzen, so daß er Sie möglicherweise ohne Einhaltung der Kündigungsfrist aus dem Vertrag entlässt - das wird aber von seinem Entgegenkommen abhängen. Aus diesem Grunde sollten Sie unbedingt das persönliche Gespräch mit den Verantwortlichen auf Arbeitgeberseite suchen und eine möglichst umgehende Vertragsbeendigung begehren. Natürlich sollte das dann zusätzlich schriftlich fixiert werden - angesichts dessen, daß der Arbeitgeber Sie nicht vor Ablauf der Kündigungsfrist aus dem Vertrag entlassen muß, rate ich ausdrücklich davon ab, die Situation nur schriftlich lösen zu wollen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395
Sipgate: (0221) 355 333915 / Skype: schwartmann50733
www.rechtsanwalt-schwartmann.de
www.mietrecht-in-koeln.de
www.net-scheidung24.de
www.online-rechtsauskunft.net
<img src="http://www.andreas-schwartmann.de/logo.gif">

Nachfrage vom Fragesteller 29.03.2006 | 10:30

Hallo Herr Schwartmann,

hezlichen Dank für das schnelle Feedback. Die angesprochenen Vertragsbestandteile sind wie beschrieben (Arbeitszeit, -art, Vergütung, Vertragsbeginn) festgelegt. Im Anschreiben steht:.. wir freuen uns ihnen mitteilen zu können, dass wir Ihnen zum 03.04.06 beigefügten Anstellungsvetrag anbieten... bitte unterschreiben (unterschrieben habe ich aber ohne Datum) Sie beiliegende Verträge und reichen Sie uns umgehend ein Exemplar wieder ein. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns an dieses Vertragsangebot (20.03.06)nur 7 tage gebunden fühlen. Den Vertrag habe ich wie gesagt am Sonntag (26.03.2006) abend in den Briefkasten geworfen. Brief ging am Montag (27.03.2006)mit der Post.
In welcher Form sollte ich eine Vertragsbeendigung begehren (in Form einer Kündigung oder Aufhebung,wer muss das schriftl. fixieren)

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.03.2006 | 14:29

Kündigen können Sie den Vertrag erst ab Arbeitsbeginn, mit 14tägiger Frist. Wenn Sie also vorher bereits eine Aufhebung des Vertrages erzielen möchten, werden Sie sich darüber mit dem AG einigen müssen. Dies sollte natürlich schriftlich fixiert werden, damit Sie etwas "in den Händen" haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann

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