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Vollzug eines Urteils

19.01.2013 12:08 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Im Juli 1997 wurde mein damaliger Lebenspartner zur Zahlung von rd. DM 57.000,-- verurteilt. Durch geschickte Manöver und Lügen konnte er sich bisher entziehen.
Ein eingeschaltetes, ebenfalls betrügerisches, Inkassobüro verlange von mir Vorauszahlungen, trat aber nie in Aktion.
Zufällig bin ich jetzt im Internet auf eine Firma gestoßen, in dem der Schuldner seine Dienste anbietet, und zwar mit Doktortitel, den er nie inne hatte. Er hält sich in Österreich auf. Er ist ca. 75 Jahre alt.
Bitte, wie kann ich vorgehen, dass der Titel Anwendung findet und ich wenigstens teilweise zu meinem Geld komme? Welche Kosten für die Eintreibung kämen auf mich zu?

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Zwangsvollstreckung in Österreich, dort Exekution genannt, ist möglich.

Die Möglichkeiten sind ähnlich dem deutschen Recht. Sie haben die Möglichkeit die Exekution auf Geldforderungen zu beantragen. Das ist im deutschen Recht die Pfändung von Geldforderungen.

Es kann auch die Exekution auf bewegliche Sachen beantragt werden. Das ist die Pfändung von Sachen und deren Versteigerung.

Was im Einzelnen sinnvoll ist, muss jedoch individuell geklärt werden.

Vor der Beantragung der Exekution ist zudem hier in Deutschland die Bestätigung zu erwirken, dass das Urteil ein europäischer Vollstreckungstitel ist. Diese wird bei dem Gericht beantragt, das das Urteil gesprochen hat.

Die Kosten belaufen sich zunächst auf ca. 150,00 EUR, wenn Sie die Exekution von hier allein beantragen. Das sind jedoch nur die Gerichtskosten. Kosten für einen Anwalt treten hinzu; ebenso Kosten, falls es zu einer Versteigerung kommen sollte.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2

26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Nachfrage vom Fragesteller 19.01.2013 | 14:28

Danke, aber wo muss die Exekution beantragt werden, hier in Deutschland oder in Österreich, bei einem Gericht? Und warum wäre ein Anwalt erforderlich?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.01.2013 | 14:56

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Exekution ist in Österreich zu beantragen. Zuständig ist das Bezirksgericht, in dessen Bezirk der Schuldner wohnt. Einen Anwalt benötigen Sie nicht, es empfiehlt sich aber auf jeden Fall.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2

26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

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