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Vollzeitjob wegen Krankheit Teilzeitjob = Kindesunterhalt, Kredit, Selbstbehalt?

| 10.06.2012 13:21 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Person A ist Vollzeit im öffentlichen Dienst angestellt unbefristet. Person A ist nun psychisch erkrankt und darf laut Gutachten nur noch 20std die Woche arbeiten, der Gehalt wird sich dan etwa bei 900€ im Monat einpendeln somit könnte der Kindesunterhalt nicht mehr gezahlt werden sowie auch ein hoher Ratenkredit der vor etwa einem halben Jahr aufgenommen wurde.


Frage:

zu 1. Liegt der Selbstbehalt vom Kindesunterhalt trotz Teilzeitjob bei 950€? Oder ist der Selbstbehalt höher wegen Fahrtkosten zur Arbeit oder ect. anzusetzten? Der Unterhalt wurde ja nicht mutwillig runtergesetzt somit dürfte kein fiktives Einkommen zugerechnet werden?

zu 2. Kann der Arbeitgeber mich Kündigen wegen der Krankheit? Oder muss er mir eine Teilzeitstelle anbieten? Arbeitgeber ist die Deutsche **** AG

zu 3. Kann mir Kreditbetrug vorgeworfen werden? Alle angaben wurden wahrheitsgemäß angegeben. Kredit wurde nur etwa ein halbes Jahr abbezahlt.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

zu 1. Liegt der Selbstbehalt vom Kindesunterhalt trotz Teilzeitjob bei 950€? Oder ist der Selbstbehalt höher wegen Fahrtkosten zur Arbeit oder ect. anzusetzten? Der Unterhalt wurde ja nicht mutwillig runtergesetzt somit dürfte kein fiktives Einkommen zugerechnet werden?

Der Selbstbehalt liegt bei einem erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen bei 950 €, unabhängig davon, ob Voll- oder Teilzeit gearbeitet wird. Fahrtkosten sind vom Nettoeinkommen abzuziehen, werden aber bei Vorliegen eines Mangelfalls von machen Gerichten nicht oder nicht in voller Höhe anerkannt.

zu 2. Kann der Arbeitgeber mich Kündigen wegen der Krankheit? Oder muss er mir eine Teilzeitstelle anbieten? Arbeitgeber ist die Deutsche **** AG

Eine Kündigung wegen einer Erkrankung ist eine sog. personenbedingte Kündigung, die nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig ist. Es muss eine negative Prognose hinsichtlich des Gesundheitszustandes gegeben sein. Die betrieblichen Interessen müssen erheblich beeinträchtigt sein und es muss eine Interessenabwägung vorgenommen werden. Das heißt, es muss erhebliche Beeinträchtigungen geben, die zu einer nicht mehr hinzunehmenden Belastung des Arbeitgebers führen. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit ist der Arbeitgeber gehalten, Ihnen einen Arbeitsplatz anzubieten, der Ihrer Leistungsfähigkeit entspricht. Ist kein solcher Arbeitsplatz vorhanden, kann eine Kündigung ausgesprochen werden.

zu 3. Kann mir Kreditbetrug vorgeworfen werden?
Nein, wenn Sie zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zur Zahlung fähig und willig waren.

Zur weiteren Vertretung Ihrer Interessen steht Ihnen meine Kanzlei gern zur Verfügung.
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Bitte nutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion. Wenn Sie eine weitere Vertretung über die hier erteilte Erstberatung hinaus wünschen, bitte ich Sie, mich zunächst per E-Mail zu kontaktieren.
Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.



Nachfrage vom Fragesteller 10.06.2012 | 14:24

also zu 2

Die Arbeitsleistung ist gleich mit anderen AN s gleich zu setzten. Eine Teilzeitstelle in so einem großen Betrieb müsste auch vorhanden sein zwar nicht an diesem Standort aber woanders. Daher ist es eher unwahrscheinlich das man gekündigt wird? Das Arbeitsverhältnis besteht erst 3 Jahre.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.06.2012 | 15:26

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Ob eine Kündigung eher wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ist, hängt allein von den Strukturen bei Ihrem Arbeitgeber ab. Diese Frage kann ich daher nicht beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 10.06.2012 | 16:27

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 10.06.2012 4,8/5,0
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