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Vollstreckungsversuch aus Grundschuld

09.11.2009 15:52 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Im Jahr 1995 habe ich mich als 50% Miteigentümer an einer Gewerbeimmobilie nach §800 ZPO der sofortigen Zwangsvollstreckung eingetragen im Grundbuch unterworfen.
Seinerzeit wurde mit der Sparkasse ein Kreditvertrag auf beide Eigentümer (je 50%) für das Objekt abgeschlossen.

Im Jahre 2002 wurde der Kreditvertrag auf den Miteigentümer alleinig umgeschrieben - dieser hat die Finanzierung zu 100% übernommen.
Im Grundbuch wurde keine Änderung vorgenommen.

Im September 2009 wurde das Objekt nach Zwangverwaltung nun zwangsversteigert. Die Sparkasse hat mich über die Zwangsverwaltung und die Zwangsversteigerung niemals schriftlich in Kenntnis gesetzt - warum auch, ich war ja kein Kreditbehmer mehr.
Nun versucht die Sparkasse aktuell aus der Grundschuld von 1995 zu vollstrecken und möchte einen "Teilbetrag" von über 10 T€ pfänden.

Ich denke, die Sparkasse verhält sich rechtswidrig und hat gegen mich überhaupt keine Ansprüche mehr - bin ich doch kein Kreditnehmer mehr und schulde insofern der Sparkasse auch nichts.

Sehe ich die Sache richtig?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese möchte ich auf Basis Ihrer Angaben folgendermaßen beantworten:

In Ihrem Fall ist zu unterscheiden zwischen der schuldrechtlichen Verpflichtung zur Rückzahlung des damals von der Sparkasse gewährten Kredites und der Haftung für die Rückzahlung des Kredites.

Da Sie schreiben, dass Sie sich damals als Miteigentümer der Gewerbeimmobilie nach § 800 ZPO der sofortigen Zwangsvollstreckung unterworfen haben, haften Sie, soweit Sie nicht aus der Haftung entlassen worden sind, hier auch mit Ihrem persönlichen Vermögen.

Da mir hier keine Angaben dazu vorliegen, dass Sie aus dieser Haftung wieder entlassen worden wären, (die Umschreibung des Kreditvertrages auf den anderen Miteigentümer stellt eine solche Entlassung aus der Haftung gerade nicht dar, da es sich dabei um die schuldrechtliche Seite handelt), spricht der von Ihnen geschilderte Sachverhalt zumindest dafür, dass Sie hier persönlich haften und die Bank zumindest grundsätzlich gegen Sie aus der Grundschuld vollstrecken darf.

Allerdings vermag ich hier keine verbindliche Antwort zu geben. Eine vollständige Beurteilung Ihres Falles wäre nur möglich bei Kenntnis aller Unterlagen hinsichtlich der Grundschuldbestellung.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine positivere Antwort geben konnte.

Ich stehe Ihnen gerne weiterhin insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Zum Abschluss möchte ich Sie noch hierauf hinweisen:

Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben beruht, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhalts.
Diese Einschätzung kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen.
Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin Gesine Mönner

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