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Vollstreckungsauftrag an den Gerichtsvollzieher

| 29.06.2021 21:19 |
Preis: 40,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von


Sehr geehrte Frau RA'in,
Sehr geehrter Herr RA,

mich interessiert Folgendes; ...............aus Sicht eines Gläubigers/Auftraggebers kann im Vollstreckungs-Auftrag Seite 5, Rubrik K4 folgende Option gekennzeichnet werden ...........mit der Erteilung einer Fruchtlosigkeitsbescheinigung nach § 32 der Geschäftsanweisung für Gerichtsvollzieher (GVGA) bin ich "nicht" einverstanden.
Frage: welche Vorteile oder Nachteile könnte es dem Gläubiger bringen, wenn diese Option ausdrücklich angekreuzt wird ? welche Interessen könnten dahinter stehen ?

Für eine Beantwortung wäre ich Ihnen sehr dankbar.

30.06.2021 | 00:15

Antwort

von


(630)
Reinhäuser Landstraße 80
37083 Göttingen
Tel: 0551/43600
Tel: 0170/4669331
Web: http://www.ra-vasel.de
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

wenn Sie mit der Erteilung einer Fruchtlosigkeitsbescheinigung nach § 32 der Geschäftsanweisung für Gerichtsvollzieher (GVGA) einverstanden sind, wird keine Vollstreckung durchgeführt, wenn der Schuldner amtsbekannt vermögenslos ist, sondern lediglich die Fruchtlosigkeitsbescheinigung erteilt. Das ist preisgünstiger.

Wenn durch den Vollstreckungsversuch die Verjährungsfrist (z. B. die 3-jährige Zinsverjährung) neu in Lauf gesetzt werden soll, reicht die Fruchtlosigkeitsbescheinigung nicht aus, dann muss tatsächlich ein Vollstreckungsversuch durchgeführt werden. Dann müssen Sie „mit der Erteilung einer Fruchtlosigkeitsbescheinigung bin ich nicht einverstanden" angeben.

Auch wenn Drittschuldner (Arbeitgeber, Rentenkasse, Bank) ermittelt werden sollen, muss tatsächlich ein Vollstreckungsversuch durchgeführt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, dass diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie bei Rückfragen gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 02.07.2021 | 18:09

Sehr geehrter Herr RA Vasel,

vielen Dank für Ihre gute und verständliche Antwort auf meine Frage hin.

Ihre Antwort ... wenn der Schuldner amtsbekannt vermögenslos ist......wird keine Vollstreckung durchgeführt; dies kann aber doch, erst nachdem zum 1. Mal ein Vollstreckungsversuch durchgeführt wurde, gelten ? also beim 2. Mal erst ? - oder reicht es wenn die Vermögenslosigkeit in der Vermögensauskunft ersichtlich ist ?

Vielen Dank für eine Rückantwort.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.07.2021 | 18:35

Sehr geehrter Fragesteller,

es reicht, wenn der Schuldner im Schuldnerverzeichnis verzeichnet ist, also die Vermögensauskunft abgegeben hat.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.07.2021 | 18:49

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