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Vollkaskoversicherung


| 06.05.2005 11:38 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Vor einiger Zeit kaufte ich mir ein Pflegeprodukt für meinen Autolack. In dem Paket befand sich ein Schwämmchen, Auftragstücher,eine Gebrauchsanleitung, ein Voreiniger und das Lackversiegelungsprodukt.
In der Gebrauchsanleitung wurde der Ablauf wie folgt erklärt(Kurzform):
Auto mit dem beiligenden Reiniger vorbereiten.
Dann mit Wasser den Vorreiniger abspülen.
Die beiligende Vesiegelung mischen und mit den beiligenden Tüchern auftragen.
Dannach sofort mit einem weichen Tuch polieren.
Soweit so gut.
Ich fing also an, meinen Wagen mit dem Voreiniger und dem beiligendem Schwämmchen (was für mich ja einen Sinn ergab um zum Beispiel Fliegenmist und dergleichen zu entfernen)zu reinigen. Dies machte ich sehr gründlich und in einem durch auf dem gesamten Lack. Der Reiniger trocknete auch sehr schnell und machte einen braunen, undurchsichtigen Film auf den Lack.
Als ich dann den Reiniger mit reichlich Wasser abspülte sah der Lack irgendwie anders aus als vorher. Er war total verkratzt.
Nun könnte man mir ja unterstellen, dass ich ein Idiot bin, weil ich den ganzen Wagen mit diesem Schwämmchen gereinigt habe.
Aber ich fahre schon seit 26 Jahren Auto und habe früher - auf den Acryllacken - keine negativen Erfahrungen gemacht. Jetzt habe ich aber ein Neufahrzeug mit einer sogenannten Wasserbassierenden Lackierung( was ich aber erst beim Lackierer erfahren habe)und dort war der Einsatz dieses Schwämmchen absolut nicht gut.
Nun meinen Frage:
Muss ich für den entstandene Schaden selber aufkommen oder kann ich den Hersteller wegen Produkthaftung belangen oder sogar meine Vollkaskoversicherung in Anspruch nehmen.
PS: Das Schwämmchen wird in der gesamten Anleitung nicht erwähnt - aber warum liegt es dann bei?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

es kommmt ein Schadensersatzanspruch gegen den Hersteller des Produktes nach dem Produkthaftungsgesetz in Frage. Dies setzt voraus, dass durch das Produkt ein Sachschaden an einer anderen Sache als dem Produkt selber entstanden ist. Das könnte hier der Fall sein in Form der Beschädigung des Lacks.

Das Produkt muss fehlerhaft sein. Hierunter fallen auch Instruktionsfehler, da der Hersteller verpflichtet ist, vor möglichen Gefahren des Produkts zu warnen. Hier müssen Sie zunächst prüfen, ob das der Fall ist. Sobald in der Gebrauchsanleitung ein Hinweis zu finden ist wie etwa "An unauffälliger Stelle Produktverträglichteit testen" oder "Nicht für wasserbasierende Lacke geeignet", hat der Hersteller seiner Warnungspflicht genüge getan und ist aus der Haftung. Hierbei würde es Ihnen übrigens nicht nutzen, wenn Sie nicht wussten, dass Ihr Lack wasserbasierend ist, weil Sie dieses aufgrund eines solchen Hinweises vorher hätten feststellen müssen.

Im übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Produkthaftung sich um Mitverschulden des Anwenders reduziert. In diesem Rahmen wäre zu prüfen, ob sie beispielsweise fehlerhaft gearbeitet haben. Letzteres wäre z.B. durch ein Sachverständigenguthaben festzustellen. Weiter ist darauf hinzuweisen, dass bei der Produkthaftung ein Eigenanteil von 500 EUR von Ihnen zu tragen ist.

Ihre Kaskoversicherung wird wahrscheinlich nicht eingreifen, da diese grundsätzlich nur für selbstverschuldete Schäden beim Betrieb des KFZ einsteht. Genaueres kann von hier aus nicht gesagt werden, da sich dies nach Ihren Vertragbedingungen richtet, die Sie diesbezüglich studieren und/oder Rücksprache mit Ihrem Versicherer halten müssten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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