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Volljährigkeitsadoption


01.02.2006 14:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Mein Freund der wie ein Vater für mich ist möchte mich adoptieren. Er ist 49 Jahre alt. Ich bin 38 Jahre alt.

Ich bin Kanadier, mein Freund, der mich adoptieren möchte ist Deutscher.

Ich lebe schon seit meiner Geburt mit Aufenthaltsberechtigung in Deutschland. Mein richtiger Vater lebt nicht mehr. Meine Mutter ist auch Deutsche.

Die Adoption soll in Deutschland stattfinden. Muss ich mich auch in Kanada erkundigen, oder genügt es hier in Deutschland zum Notar zu gehen?

Wer kann mir nähere Infos geben, was ich zu dieser Adoption benötige und ob das klappen wird.

Mit freundlichen Grüßen
01.02.2006 | 14:25

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich möchte sie sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Informationen wie folgt summarisch beantworten.

Die Frage, welches Verfahrensrecht und welches Sachrecht hier anwendbar ist, beurteilt sich nach der Vorschrift des § 22 Abs. 1 EGBGB. Demnach ist dann deutsches Recht anwendbar, wenn der Annehmende dem deutschen Recht unterliegt, was ich aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung annehmen kann. Damit unterfallen im Ergebnis alle Rechtsfragen, die mit der Adoption (Annahme als Kind) zusammenhängen können sowie die Wirkungen unter das deutsche Recht (maßgeblich wären hier die Vorschriften der §§ 1767 ff. BGB).

Von daher dürfte ein Antrag gegenüber dem Vormundschaftsgericht genügen. Dazu sind natürlich u. a. öffentlich beglaubigte (und übersetzte) Geburtsurkunden Voraussetzung. Ich kann Ihnen für die Einzelheiten nur nahe legen, einen Anwalt eines Vertrauens / Notar hiermit zu beauftragen. Sie sollten auch bei der kanadischen Botschaft anfragen, ob die Adoption Einflüsse auf ihre Staatsangehörigkeit oder dortigen Rechte hat.

Ich hoffe, dass Ihre Fragen mithin beantwortet worden sind. Ansonsten stehe ich für Rückfragen im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere (sehr zu empfehlende!) Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 01.02.2006 | 14:40

Das werde ich tun! Besten Danke!

Gibt es eine Mindestalters-Differenz die erforderlich ist?

Ich bin 38 Jahre alt- Künftiger Vater ist 49 Jahre alt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.02.2006 | 15:18

Voraussetzung ist natürlich, dass die Annahme als Kind sittlich gerechtfertigt ist. Voraussetzung ist insoweit das Bestehen oder Entstehen eines Eltern-Kind-Verhältnisses. Dabei kann ein nur geringer Altersunterschied überwunden werden, wenn der Annehmende vorher quasi die Stelle des Vaters vertreten hat (vgl. Palandt, BGB, § 1767 Rn. 6).

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe

Hochachtungsvoll

RA Hellmann

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