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Volljähriges Kind im Gefängnis - Unterhalt zahlen ?

29.09.2008 13:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein volljähriges Kind (Ehe ist geschieden) hat Ende letzten Jahres die Schule hingeschmissen - ohne Abschluss.
In der Übergangszeit habe ich weiterhin Unterhalt gezahlt - Kind wollte Schuljahr wiederholen.

Seit Juli diesen Jahres sitzt der "Erwachsene" wegen Körperverletzung in Haft - das habe ich von der Mutter erst im September erfahren (Kind wohnt auch nicht mehr bei Mutter, sondern bei "Freunden")

Schulausbildung wurde nicht angefangen !

Bin ich weiterhin zu Unterhaltzahlungen verpflichtet ?

29.09.2008 | 14:21

Antwort

von


(2421)
Damm 2
26135 Oldenburg
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Sehr geehrter Ratsuchender,

nach Ihren Angaben werden Sie derzeit nicht zu Unterhaltszahlungen verpflichtet sein.

Aufgrund der Inhaftierung des Kindes fehlt es an der Bedürftigkeit, so dass für diese Zeit kein Unterhalt mehr gezahlt werden muss.

Aber auch für die Zeit nach der Inhaftierung werden Sie kaum noch Unterhalt zahlen müssen.

Denn auch dazu wäre es notwendig, dass Ihr Sohn seine Bedürftigkeit nachweisen müsste, wobei die Rechtsprechung dann aber auch den Nachweis des Sohnes verlangt, dass er sich um Arbeit bemüht hat. Fehlt es an dieses Nachweisen, wird kein Unterhalt zu zahlen sein.

Sollte Ihr Sohn den Nachweis erbringen durch Vorlage von Bewerbungsabsagen, sollten Sie schon jetzt für ein Verfahren aber Ihrerseits Nachweise sichern, dass Ihr Sohn eben nicht alle zumutbare Arbeit angenommen hat. Dazu ist es sinnvoll, selbst Stellenangebote zu sammeln. Dann müsste der Sohn darlegen und beweisen, dass er sich dort vergeblich beworben hat. Dieser Nachweis wird aber meistens nicht gelingen, so dass es dann an der Bedürftigkeit schon mangelt.

Daneben müssen Sie beachten, dass nicht nur Sie, sondern auch die Kindesmutter barunterhaltpflichtig ist, Sie also sowieso nur anteilig für einen eventuellen Unterhaltsanspruch (so der denn überhaupt noch besteht) einstehen müssten. Der Sohn muss dann auch das Einkommen der Kindesmutter darlegen und nachweisen.

Sie müssen nun darauf achten, ob es einen Titel (Urteil oder andere vollstreckbare Urkunde) gibt, der den Unterhalt auch für die Zeit der Volljährigkeit regelt. Denn theoretisch könnte aus diesem Titel vollstreckt werden, wenn Sie die Zahlungen kürzen oder ganz einstellen.

Besteht ein solcher Titel, sollten Sie umgehend eine Abänderung fordern und auch gerichtlich durchsetzen, da die Abänderung nur für die Zukunft gilt. Dazu sollten Sie einen Kollegen vor Ort schnell aufsuchen.

Besteht ein solcher Titel nicht und es kann also nicht vollstreckt werden, sollten Sie die Zahlungen einstellen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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