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Volljährigenunterhalt für Kind

| 15.08.2013 16:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Volljährigenunterhalt nach Aufforderung des Jugendamtes.

Die Tochter meines Lebensgefährten ist im März 1993 geboren. Sie hat im Jahr 2012 das Abitur gemacht und war dann für ca. 10-11 Monate als Aupair in den USA.
Ab September 2013 will sie studieren.

Nach unserem Kenntnisstand besteht daher nun ein Unterhaltsanspruch an beide Eltern, d. h. an Vater und Mutter, und dieser wird nach den entsprechenden Einkünften berechnet.
Je nach Höhe der Einkünfte kann es nach unserer Recherche sogar passieren, dass die Tochter gar keinen Unterhalt bekäme, sondern nur das Kindergeld.

Das haben zumindest unsere Recherchen ergeben. Das Einkommen meines Partners beträgt aktuell 1.200 Euro netto.

Nun hat die Tochter nicht den Kontakt zum Vater gesucht, sondern ist zum Jugendamt an ihrem Wohnort. Von dort erhalten wir nun ein Schreiben, dass das Einkommen zu belegen ist. Dies ist auch kein Problem.
Gleichzeitig wird mein Partner aufgefordert ab sofort monatlich 304 Euro zu überweisen und dies ohne jegliche Prüfung.

Was ist korrekt ?
15.08.2013 | 17:32

Antwort

von


(349)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende! Vielen Dank für Ihre Anfrage.Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.
Dieses Forum kann eine umfassende Beratung bei einem RA nicht ersetzen, jedoch eine erste rechtliche Einschätzung bieten.

Grds. haben ab Eintritt der Volljährigkeit beide Elternteile anteilig nach Ihrem jeweiligen Einkommen Kindesunterhalt zu zahlen, unabhängig davon, ob das Kind möglicherweise noch im Haushalt eines Elternteiles lebt.

Unabhängig von möglichen Unterhaltsverpflichtungen steht dem erwerbstätigen Unterhaltsverpflichteten gegenüber dem volljährigen Kind in Ausbildung ein Selbstbehalt in Höhe von 1000,00 € zu.
Insofern ist zunächst zu klären, weshalb Ihr Partner hier zu einer monatlichen Unterhaltszahlung in HÖhe von 304,00 € verpflichtet sein sollte.

Sie sollten daher Kontakt mit dem Jugendamt aufnehmen und die Einkommensnachweise überreichen. Gleichfalls sollten Sie um Nachweis des mütterlichen Einkommens ersuchen, so dass die Berechnung des Jugendamtes nachvollziehbar wird.

Keinesfalls sollten Sie ohne konkreten Nachweis der Berechnung zahlen, da bereits gezahlter Unterhalt nur schwierig zurückzuverlangen sein wird.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Wibke Türk, Rechtsanwältinse oder den hier hinterlegten Kontaktdaten.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Ergänzung vom Anwalt 15.08.2013 | 18:05

Sehr geehrte Fragestellerin,

hinsichtlich des Selbstbehaltes Ihres Partners bleibt nachzutragen, dass dieser sich auf 1200,00€ erhöht, da sich die Tochter nicht mehr in der Schulausbildung, sondern demnächst im Studium befindet. Im Übrigen verbleibt es bei den Darlegungen. Insbesondere unter diesem Gesichtspunkt sollten Sie zunächst gegenüber dem Jugendamt eine ordentliche BErechnung verlangen.

Mit freundlichen Grüßen


Türk
Rechtsanwältin


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Bewertung des Fragestellers 17.08.2013 | 10:40

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ANTWORT VON

(349)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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