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Volljährigenunterhalt Pflichtpraktikum


18.07.2007 18:17 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo
Ich bin Student und möchte in den nächsten Monaten mein 20 wöchiges Pflichtpraktikum absolvieren.
Hierbei ist eine Vergütung von 200€/Monat angesetzt. Ich möchte gern wissen, ob dies bei den Unterhaltszahlungen mit angerechnet wird und in welcher höhe. Zur Zeit bekomme ich von meiner Mutter 150€ Unterhalt pro Monat von meinem Vater 100€ pro Monat und 150€ Kindergeld. Ich wohne im Haus von meiner Mutter in einer separaten Wohnung und bekomme kein Bafög.Für mein Lebensunterhalt komme ich selbst auf. Ich bezahle jeden Monat 50 € für Strom und Wasser und so etwas! Es wäre schön, wenn sie mir die passende Rechtsgrundlage beziehungsweise BGH Urteile benenn könnten auf die ich mich dann berufen kann.
Meine zweite Fragen geht in die Richtung um ich meinen Arbeitgeber benennen muss?
Dazu folgender Sachverhalt: Ich habe bereits vor dem Studium bereits Praktika absolviert die für das Studium als Voraussetzung galten. Nach den Praktika haben mich die Unternehmen (2 Stück) angerufen, da mein Vater in den Firmen angerufen hat und sie beschuldigt hat, dass sie falsche Zeugnisse ausgestellt hätten und sie sollten diese Zurücknehmen. Laut Aussage der Unternehmen, muss er wohl ziemlich unhöflich und anmassend gewesen sein. Sein Ziel war es damals für die Zeit zw. Ende Abitur und beginn Studium (2 Monate) kein Unterhalt zu zahlen. Langt es wenn ich Ihm diesmal nur sagen würde, das ich ein Praktikum mache, Ihm die Konditionen mitteile aber nicht wer der Arbeitgeber ist. Ein nochmalige Situation wie die damals hätte verehrende Wirkung auf mein späteres Arbeitsleben. (in Bezug auf Praktikumszeugnis)
Ich möchte darauf hinweisen, das ich nicht vor habe irgendwas einzuklagen, sondern nur die entsprechende Rechtsgrundlage suche um mich auf diese stützen zu können. Ich möchte nur wissen, was in diesem Fall meine Rechte und Pflichten sind.
Danke für die Beantwortung.

Mfg

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist das bereinigte Einkommen des Kindes gem. Ziffer 13.2 der Unterhaltsleitlinien des OLG Düsseldorf in vollem Umfang bedarfsdeckend heranzuziehen.

Insoweit ist –vorbehaltlich einer genauen Unterhaltsberechnung - mit einem verminderten Unterhaltsanspruch zu rechnen.

Hinsichtlich des eigenen Einkommens besteht ein Auskunftsanspruch Ihrs Vaters. Auf Verlangen ist dies zu belegen. In diesem Fall wären Gehaltsabrechnungen vorzulegen, aus denen sich neben der Praktikanten-Vergütung natürlich auch der Arbeitgeber ergibt.

Sofern das Problem weiter besteht, sollte von einem Kollegen vor Ort ein Unterlassungsanspruch – ggf. auch im Wege der einstweiligen Verfügung – geprüft und geltend gemacht werden. Anspruchgrundlage könnte hier §§ 1004, 823 BGB sein.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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