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Vodafone erbringt Leistungen nicht!


| 16.11.2017 04:59 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Wir warten seit mehr als 2 Monaten auf unser Internet/Telefon.
Der Vertrag wurde in Absprache mit Vodafone, umgestellt, dazu muss ein Techniker in die Wohnung. 2 Tage habe ich mir Urlaub genommen, um zu dem jeweils bestätigten Termin von Vodafone (sms/Email) zu Hause sein zu können.
Zweimal wurde ich versetzt. Nun gibt es einen dritten, neuen Termin. Dieser ist wieder per Email und 3 SMS bestätigt. Aus Sorge wieder versetzt zu werden und einen weiteren Urlaubstag umsonst zu nehmen, habe ich nachgefragt, ob der Termin bleibt? Hier wurde ich weiter im Ungewissen gelassen.....Keine Mitarbeiterin könnte mir den Termin fest zusichern! Was jetzt?
Ich habe die Lastschrift von Oktober per Widerspruch zurück geholt, da Vodafone keine Leistung erbracht hat! Wie sieht das aus? Kann ich juristisch verpflichtet werden zu zahlen?
Wer kommt für die vergeblich genommen Urlaubstage auf?
Kann der Techniker belangt werden, der frech behauptet hat, es wäre niemand zu Hause gewesen?
Muss Vodafone keine verbindlichen Verpflichtungen eingehen und darf so mit Kunden umspringen?
Was ist mit weiteren Zusatzkosten, muss Vodafone diese übernehmen?
Vielen Dank

16.11.2017 | 06:00

Antwort

von


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Guten Morgen,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Grundsätzlich sind Sie nur dann verpflichtet, die vertraglichen Zahlungen zu leisten, wenn der Vertragspartner seinerseits seinen Verpflichtungen nachkommt, vgl. § 320 BGB. Wären Sie nicht zu Hause gewesen, khätte der Techniker nicht arbeiten und Verzug nicht eintreten können.

Hier wird es im Streitfall entscheidend darauf ankommen, ob Sie beweisen können, an den Terminstagen zu Hause gewesen zu sein.
Im Zweifel wird die Aussage des Technikers, der als Zeuge im Verfahren auftreten wird, gegen Ihre Behauptung stehen, was die Frage angeht, ob "niemand zu Hause gewesen sei".

Die Schäden, vertaner Urlaub etc, können Sie nur dann ersetzt bekommen, wenn sich die Gegenseite in Verzug befunden hat, was eben streitig ist.

Setzen Sie V. eine Frist (Einwurf-Einschreiben) von 2 Wochen zur Schaltung des Anschlusses und drohen für den Fall des Fristablaufes den Rücktritt vom Vertrag an, vgl. § 323 Abs. 1 BGB.

Sorgen Sie dafür, dass am neuen Terminstag ein unabhängiger Zeuge vorhanden ist, der bestätigen kann, dass niemand von V. erschienen ist.

Mit freundlichen Grüßen


Nachfrage vom Fragesteller 16.11.2017 | 09:02

Vielen Dank.
Wie haben einen Zeugen, der bestätigen kann, das ich zu Hause war. Wir haben sich sicher gar keine Chancen gegen so ein Unternehmen die Förderung der Urlaubstage durchzusetzen?
Bei unserer Rückfrage wegen Kündigung des Vertrages wurde uns gesagt, dass die Genehmigung des Vertrages von Sachbearbeiter abhängig ist. Es wäre ja fatal, wenn wir dann aus dem alten Vertrag nicht heraus können und zusätzlich noch einen Vertrag mit einem anderen Anbieter hätten...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.11.2017 | 09:04

Wenn Sie einen Zeugen haben, und V. tatsächlich zweimal nicht erschienen ist, ist von Verzug auszugehen.
Sie sollten in diesem Fall neben der bereits beschriebenen Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung Schadensersatz geltend machen.
Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 16.11.2017 | 09:20


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 16.11.2017
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