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Vodafone BFS Inkasso

24.07.2013 11:40 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Ein Mobilfunkunternehmen, das eine Zahlung verlangt, kann gegen einen vermeintlichen Kunden nur dann vollstrecken, wenn es einen Titel in der Hand hat, wie Urteil, Vollstreckungsbescheid, notarielles Schuldanerkenntnis. Im Zivilprozess sind der Vertragsschluss und die Leistung genau darzulegen.

und zwar hätte ich angeblich ein Vertrag bei Vodafone dies aber nicht sein kann da ich dort kein Handy vertrag abgeschlossen habe.

Hatte zwar damals bei Preis24 eine Anfrage geendet dies wurde zwar angenommen aber man muss vorher 20€ überweisen bevor dieser vertrag aktiv wird. Dies ist Nie geschehen trotz allem hätte ich angeblich einen Vertrag abgeschlossen. Hab NIE eine SIM Karte bzw. einen Vertrag erhalten. Darauf hab ich natürlich angerufen bzw. bin zu MediMax Leipzig gegangen da hab ich jemanden für Handy Verträge der sich damit Auskennt. Die sagten mir ich soll bei Vodafone anrufen dies hab ich natürlich auch gemacht aber es ging kein Weg rein. Ab da hab ich es ignoriert bekam Rechnung für Rechnung.
Das ganze ist schon soweit das BFS risk & collection GmbH (Inkasso unternehmen) das ans Amtsgericht weiter gegeben hat darauf hab ich Widerspruch eingelegt. Nun steht das ganze auf einmal in der Schufa da. (Schufa hat das wieder gelöscht)

Die wollen von 1.128 Euro haben aber für was?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


die Angelegenheit würde im Rahmen des Prozesses geklärt werden, da Vodafone in diesem Fall dem Richter erklären muss, wann ein Vertrag geschlossen wurde, welche Vereinbarungen getroffen wurde, und welche Leistungen ordnungsgemäß erbracht worden sind.

Wenn Sie zudem nie eine SIM-Karte erhalten haben, die ja Voraussetzung für eine Inanspruchnahme der Leistungen ist, können Sie zudem ein Zurückbehaltungsrecht bezüglich der Zahlungen geltend machen. Denn auch für die Zurverfügungstellung der SIM-Karte ist Vodafone im Prozess beweispflichtig. Ggf. können Sie auch die Freistellung von Zahlungen für die Vergangenheit im Wege des Schadenersatzes verlangen wegen der fehlenden Überlassung der SIM-Karte.

Die gerichtliche Klärung muss Vodafone selbst durchführen, in dem diese Sie nach dem eingelegten Widerspruch verklagen. Ein entsprechendes Urteil ist notwendig, um die Zwangsvollstreckung gegen Sie einzuleiten.

Da Sie den Vertrag ja angeblich über das Internet geschlossen haben sollen, steht Ihnen möglicherweise auch noch das Widerrufsrecht gemäß § 312 d BGB für Fernabsatzwiderverträge zu, wenn Sie nicht ordnungsgemäß hierüber belehrt wurden. Sie sollten also mit dem Hinweis, dass dies nur vorsorglich erfolgt für den Fall, dass ein Vertrag geschlossen wurde, nachweislich den Widerruf erklären, vorsorglich auch noch die Anfechtung wegen Irrtums, falls Sie das Portal Preis24 seinerzeit falsch gelesen haben, sowie die fristlose, hilfsweise die fristgemäße Kündigung. Ein diesbezügliches Schreiben sollten Sie im Original nachweisbar (EINWURFEinschrieben, nicht ÜBERGABEEinschreiben) der Gegenseite zukommen lassen, und zwar sowohl Vodafone UND dem BFS Inkasso.

Ansonsten bleibt lediglich abzuwarten, ob die Gegenseite einen Prozess vor dem Amtsgericht anstrebt, in dem diese alles dem Gericht genau erklären muss.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin

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