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Visum zur wiedereinreise nach Deutschland

19.07.2020 15:14 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, mein Freind flog vor der Coronakrise am 19.02.2020 zu seiner Familie nach Kamerun. Seinen Rückflug hatte er so gelegt, dass er wieder kommt bevor seine Aufenthaltserlaubnis ( hier Fiktionsbescheinigung) für Deutschland am 27.05.2020 abläuft. Leider konnte aufgrund der Situation seinen Rückflug der für den 21.03.2020 geplant war nicht wahr nehmen und nun ist der Fiktionsbescheinigung natürlich abgelaufen. Er lebt seit 20 Jahren in Deutschland, hat hier eine Wohnadresse und ist berufstätig.

Vor Ablauf des Fiktionsbescheinigung hatte er einen Antrag auf Verlängerung bei der zuständigen Behörde (Wuppertal) per E-Mail gestellt. Diese empfohlen ihm bei der Deutsche Botschaft in Kamerun ein Antrag auf Visum zum wiedereinreise zu stellen.

Auf die Home page der Deustche Botschaft stand dass:
- Alle die im Kamerun sind und ihre Aufenthaltstitel abgelaufen sind sollen Sie sich registrieren um einen Antrag für Visum zur wiedereinreise nach Deutschland zu stellen wenn:
- Sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben
-Sie für einen kurzfristigen Aufenthalt aus Deutschland ausgereist sind
- Zum Zeitpunkt der Ausreise, im Besitz eines gültigen Aufenthaltstitels für Deutschland waren
-Aufgrund der im Zuge von covid-19 getroffenen Einreisebeschränkungen, die Rückreise nicht möglich wie geplant war
- Ihr Aufenthaltstitel für Deutschland mittlerweile abgelaufen ist.

Am 5.06.2020 hat er den Antrag bei der Deutsche Botschaft gestellt.

Zwei Wochen später schreibt ihm die deutsche Botschaft, dass Sie von Ihm die Name, Adresse von seinem Ehefrau brauchen. Er Antwortete , dass er nicht mehr verheiratet ist und seit 3 jahre geschieden.
Die antwortete wieder, dass das einen Fehler war, dass die Wollen lieber die Name, Adresse, Meldebescheinigung und Reisepass von seinem Tochter.
Mein Freund ist von Mutter seiner Tochter seit jahren getrennt, übt aber seine Umgang zu seinem Tochter und zahlt auch Unterhalt. Er könnte die Name und Adresse geben, aber die Meldebescheinigung und Reisepass, weil er nicht im Besitz ist und die Mutter des Kindes will ihm das alles nicht geben. Er hat die Botschaft mitgeteilt, dass er nicht im Besitz von der Meldebescheinigung und Reisepass ist. Seit dem haben wir keine Antwort von dem mehr erhalten.

Nun meiner Frage:
Hat die Botschaft das Recht, das alles von ihm zu verlangen?
Es doch klar zu sehen , dass wenn es nicht die Koronakrise gegeben hat, wäre er ohne Probleme nach Deutschland am 21.03.2020 zurückgeflogen.
Was können wir im so einer Situation machen? Wir fühlen uns machtlos gegenüber die Deutsche Botschaft und auch das Ausländerbehörde. Mein Freund ist nicht vorbestraft.

Danke für eurer Meinung und Antwort

19.07.2020 | 15:49

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider ist die Vorgehensweise der Botschaft meiner Meinung nach berechtigt.

Anders wäre die Lage gewesen, wenn Ihr Freund bei der Ausreise im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis gewesen wäre.

Die Fiktionsbescheinigung ist keine solche. Diese bescheinigt lediglich die Tatsache, dass ein Antrag auf Verlängerung des schon abgelaufenen Aufenthaltstitels gestellt worden ist, ohne dass eine Entscheidung, ob der Aufenthaltstitel erteilt werden beziehungsweise verlängert wird, vorwegzunehmen.

Ich würde vorschlagen, dass er sich beim zuständigen inländischen Ausländeramt meldet, denn dieses kann eine sogenannte Vorabzustimmung an die Botschaft schicken, sollte das Amt schon mit der Erteilung einverstanden sein.

Dann dürfte die Botschaft grundsätzlich nichts mehr entgegenzuhalten haben, gleichwohl wenn die Entscheidungsmacht für das Visum förmlich bei dieser liegt.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

ANTWORT VON

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