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Visa/Aufenthalt in BRD wegen deutschem Kind

| 23.12.2020 08:14 |
Preis: 30,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

ich bin deutscher Staatsbürger. Meine Frau ist indische Staatsbürgerin und verfügt aufgrund unseres Ehelebens im Rahmen der Familienzusammenführung eine Aufenthaltserlaubnis. Gemeinsam haben wir ein Kind, das ebenfalls deutscher Staatsbürger ist.
Aus familiären Gründen werden wir vermutlich zeitnah nach Indien auswandern müssen. Da meine Frau noch nicht über eine Niederlassungserlaubnis verfügt und die Aufenthaltserlaubnis nach 6 Monaten Aufenthalt in Indien ihre Gültigkeit verlieren würde, stellen sich uns folgende juristische Fragen:

Lassen wir mich als Ehemann einmal außen vor. Wie bereits erwähnt, ist unser Kind deutscher Staatsbürger. Ich gehe davon aus, dass einem deutschen Staatsbürger nicht verwehrt werden kann, in die Bundesrepublik zur reisen. Inwieweit hätte meine Frau als leibliche Mutter über unser Kind die Möglichkeit, jederzeit nach Deutschland zurückzukehren (z.B. für Familienbesuche in Deutschland)? Müsste sie hierfür jedes mal ein Familienvisum beantragen?
Oder anders gefragt: Gibt es eine Möglichkeit, dass meine Frau über unser Kind jederzeit und kurzfristig in die BRD einreisen kann?

Ich bitte Sie recht herzlich auf meine Fragen für einen Laien verständlich zu antworten. Das reine Zitieren von Gesetzestexten würde mir nicht weiterhelfen.

Vielen Dank

23.12.2020 | 15:15

Antwort

von


(1735)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider wird man hier vorab ein Visum beantragen müssen, da in der Tat noch keine Niederlassungserlaubnis vorliegt, die eine Ausreise und Wiedereinreise über die 6 Monate hinaus (= nicht nur vorübergehende Aufenthalt im Ausland) ermöglicht.

Ausnahmen gibt es da zu meinem Bedauern auch nicht, jedenfalls nicht für häufige Ausreisen und Wiedereinreisen. Allenfalls ein Visum für mehrere Male Ausreise und Wiedereinreise wäre möglich.

Insofern wird man es zwar einfacher haben, da Sie und das Kind deutsche Staatsbürger sind, aber nur, was das jeweilige Visum für die Einreise betrifft.

Eine Niederlassungserlaubnis wäre auch erst dann möglich, wenn man seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland hat, was bei einer Verlagerung nach Indien nicht mehr möglich wäre. So ist man leider nur auf das Visum angewiesen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 24.12.2020 | 13:01

Das heißt, dass meine Frau ein Anspruch auf ein Visum (z.B. Besuchervisum o.ä.) hat, da sie die Fürsorgepflicht für ihr minderjähriges Kind trägt, das deutscher Staatsbürger ist.
Ihr könnte aufgrund dieses Tatbestandes daher nicht verwehrt werden, ein Visum zu erhalten. Verstehe ich Sie richtig?


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.12.2020 | 10:55

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich Ihnen gerne wie folgt beantworten:

Ja, vollkommen richtig, ein Umgangsrecht dem dem deutschen Kind muss ihr mittels Visum gewährt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.12.2020 | 06:14

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 29.12.2020
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