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Viele Taten was könnte folgen?

14. Dezember 2021 11:41 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
in meiner Beziehung kriselt es schon lange. Dadurch habe ich unschöne Taten begannen die ich Ihnen hier einmal schildern möchte und erfahren möchte womit ich zu rechnen habe.

Ich habe ab und an den Whatsapp Chat auf dem Handy meines Freundes mitgelesen, da er mir das Passwort zu seinem Handy einmal genannt hatte und je nachdem daheim am Laptop, wenn er ihn hat offen stehen lassen mit Web Whatsapp offen.
Ebenso konnte ich mich in seinen Instagram Kanal einloggen, da er mir seine Passwörter alle einmal genannt hatte und habe dort ein paar Kontakte gelöscht, sowie auch auf seinem Laptop aus seinem Adressbuch welches mit seinem Handy synchronisiert ist (es handelt sich hier um Verflossene).
Die größte Tat die ich begannen habe ist, dass ich mir eine Fakenummer im Netz erstellt habe und somit einen neuen Whatsapp Account eröffnen konnte und habe ihm so mit Anschuldigungen geschrieben, um dies etwas realer wirken zu lassen habe ich zu der Fakenummer noch einen Instagram-Account erstellt.
Zum Schluss habe ich in seinem Namen, jedoch auf Rechnung auch auf seinem Namen eine Bestellung aufgegeben als kleine Racheaktion, die auch an seine Adresse geliefert wurde. Somit könnte er diese problemlos zurücksenden und hätte auch keine Kosten.
Mit welchen Strafen könnte ich jetzt rechnen, wenn er mich anzeigt?

14. Dezember 2021 | 13:07

Antwort

von


(2615)
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Sehr geehrte Ratsuchende,

das reine Erstellen eines Fakeaccounts ist als solches nicht strafbar.

In den strafrechtlichen Bereich kommen Sie aber dann, wenn Sie unberechtigte Anschuldigungen gegen Ihren Freund erhoben haben.

Das kann den Straftatbestand der Beleidigung nach § 185 StGB oder auch den Straftabestand der Verleumdung § 187 StGB erfüllen. Es wird auf Ihre Anschuldigungen ankommen.

Das Bestellen für den Freund ist kein Betrug, da Sie sich keinen Vermögensvorteil verschaffen wollten.

Aber was auch noch relevant ist, dass Sie sich auf seinen Accounts eingelogt haben; dort mitgelesen und sogar Kontakte gelöscht haben. Hier kann eine Strafbarkeit nach § 202 b StGB und § 202 a StGB in Betracht kommen. Auch allein die Tatsache, dass er Ihnen einmal die Passwörter genannt hat, wird daran nicht viel ändern.

Sie können erkennen, dass hier einige Straftatbestände erfüllt sein werden.

Für den Fall, dass es hier zu Ermittlungen kommen sollte, werden Sie mit einer Geldstrafe zu rechnen haben. Unter Umständen kann auch eine Einstellung gegen Geldauflage erreicht werden. Das wäre aber der absolut günstige Fall. In der Regel kommt es zu einer Geldstrafe.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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