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Vetragsbruch bei Kleianzeige?

| 01.10.2013 13:57 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Zusammenfassung:

Text einer Kleinanzeige wird i.d.R. Vertragsbestandteil

Sehr geehrte Damen und Herren, ich hoffe auf eine qualifizierte Antwort zu folgendem Sachverhalt: mit einer Aupairagentur haben wir einen Vertrag zur Vermittlung eines Aupairs geschlossen. Hierbei wurde eine Zahlung von 455€ fällig, hälftig zahlbar bei Vertragsabschluss, hälftig nach Einreise des Aupairs. Nach Fertigstellung des Visums im Heimatland haben.wir kurzfristig eine Erweiterung der Betreuungszeit in der Krippe unseres Kindes erhalten so dass wir das Aupair nicht benötigten. Um das Mädchentrotzdem zu unterstützen, inserierten wir in einem Kleinanzeigenportal um eine neue Gastfamilie zu finden. Im Wortlaut der Anzeige schrieben wir, dass 355€ Agenturkosten.fällig sein und wir 100€ übernehmen würden. Es meldete sich eine Familie, die nach Kontaktaufnahme mit dem Aupair signalisierte, dass Mädchen aufnehmen zu wollen. Die Einreise erfolgte und das Aupair wurde ordnungsgemäss ausländetrechtlich ab- bzw.um gemeldet. Ich erhielt die zweite Rechnung der Agentur und die Familie verweigert nun die vereinbarte Zahlung an uns. Ob die Familie den Rechnungsteil an die Agentur entrichtet hat, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen, da ich auf die Mitteilung an die Agentur zum Familienwechsel keine Antwortbekam.Trotzdem würde noch ein Restbetrag aus dem Wortlaut der Kleinanzeige respektive aus der ersten von uns bezahlten hälftigen Vermittlungsgebührverbleiben. Habe ich eine Möglichkeit, das Geld von der Familie einzufordern, weil sie mit uns einen Vertrag durch die Kleinanzeige und die sich daraus ergebenden Folgen geschlossen haben? Vielen Dank für Ihre Antwort!


-- Einsatz geändert am 01.10.2013 14:03:52

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage!


Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung sowie Ihres Einsatzes Ihre Frage wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung war dem Anzeigentext deutlich zu entnehmen, dass Bedingung für die Weitervermittlung des Au-pair die Übernahme der Agenturkosten von 355 € war.

Damit ist der Anzeigentext Vertragsbestandteil geworden.

Eine Grundlage, sich der Zahlung zu verweigern ist für mich daher nicht erkennbar.

Sie sollten die Familie per Einschreiben unter Fristsetzung (10 Tage ausreichend) zur Zahlung auffordern.

Bei ergebnislosem Ablauf könnten Sie einen Mahnbescheid erlassen oder einen Anwalt mit der Geltendmachung der Forderung beauftragen – die dadurch entstehenden Mehrkosten können jeweils bei der Familie mit geltend gemacht werden.


Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Driftmeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 01.10.2013 | 16:13

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