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Verzichtserklärung für Unterhaltsansprüche möglich?


18.04.2007 11:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim



Guten Tag,

mein Freund (Nettoeinkommen ca. 2.000 Euro)hat ein uneheliches Kind, lebt von Mutter und Tochter getrennt und zahlt monatlich ca. 300 Euro Unterhalt.
Bei der Planung, ein Kind mit mir zu bekommen, hat er aufgrund der gescheiterten ersten Beziehung Bedenken wegen der finanziellen Belastung, falls die Beziehung auch mit mir scheitern würde.

Daher die Fragen:
- wieviel müsste er mir bzw. dem Kind zahlen, falls unsere Beziehung scheitern würde?
- gäbe es theoretisch die Möglichkeit, vertraglich festzuhalten, dass ich auf Unterhalt verzichten würde?
- entspricht eine monatliche Beslastung von ca. 300 Euro pro Kind nicht ungefähr auch den normalen Kosten für ein Kind, wenn man mit der Frau zusammenbleibt? Dann wäre die finazielle Belastung ja eigentlich gleich hoch, egal, ob getrennt oder nicht.

Danke für Ihre Hilfe,
KH

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Verzicht auf Kindesunterhalt ist nicht möglich.
Der Unterhaltsanspruch eines Kindes bemisst sich nach den Leitlinien der zustänidgen Oberlandesgerichte. Zumeist orientieren diese sich an der sog. Düsseldorfer Tabelle. Hier sind die einzelnen Unterhaltsätze nach dem Einkommen des Unterhaltsschuldners und dem Alter des Kindes gegeliedert. Für ein Kind zwischen 0 und 5 Jahren wären bei dem von Ihnen angegebenen Einkommen 262 Euro monatlich zu zahlen. Die aufgeführten Sätze orientieren sich an den tatsächlichen Kosten des Kindes. Inwieweit die wirtschaftliche Belastung dann gleich bleibt, hängt vor allem von Ihrem und dem Lebensstandard Ihres Freundes ab.

Ich hoffe, Ihre Fragen für eine erste Orientierung hilfreich beantwortet zu haben und stehe Ihnen gerne weiter zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Joachim
-Rechtsanwalt-
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