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Verzichtserklärung Patchwork Familie

05.07.2018 11:38 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel


Meine 2. Ehefrau mit 2 Kindern ,nicht von mir, möchte gerne eine Erbverzichtserklärung von meinen 2 Kindern und Ihren Kindern ( (3 Volljährig) ein Kind 14 Jahre) um nach meinem Tod über das gesamte Vermögen zu verfügen und erst nach Ihrem Tod das Vermögen an die Kinder zu gleichen Teilen vererben.
Meine 2 Kinder sind dann benachteiligt weil nicht mehr direkter Erbe.
Dieses müsste, so glaube ich, berücksichtigt werden auch wegen der Erbschaftsteuer.
Meine Frau möchte einfach die Absicherung, das Sie weiter im Haus wohnen kann .
Wie sollte man da vorgehen ?

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage
wie folgt.

Damit sowohl die Stiefkinder als auch die leiblichen Kinder gleichberechtigt erben, sollten Sie einen entsprechenden Erbvertrag in Betracht ziehen. In einem solchen Erbvertrag können Sie, wenn sie den Partner zunächst absichern möchten, sich als Ehegatten gegenseitig als Alleinerben einsetzen. Sollte dann der zweite Partner sterben, so erben dann die Schlusserben, d.h. die im Erbvertrag aufgeführten Kinder, gleichgültig ob sie nun leiblich sind oder es sich um Stiefkinder handelt.

Da bei dem ersten Todesfall die leiblichen Kinder eigentlich erben würden, löst dieser Todesfall einen Pflichtteilsanspruch der leiblichen Kinder aus. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass man parallel zur Verfassung des Erbvertrages auch einen so genannten Pflichtteilsverzicht vereinbart.

Einen Erbvertrag muss man in jedem Fall notariell beurkunden lassen.

Wenn es nur darum geht, dass Ihre Partnerin in dem gemeinsamen Objekt wohnen bleiben kann, so können Sie ihr letztlich aber auch einfach nur ein dingliches, lebenslanges Wohnrecht an der Immobilie einräumen und es ansonsten bei der gesetzlichen Erbfolge belassen. Dies würde dann bedeuten, dass Ihre Kinder neben Ihrer Frau gemeinschaftlich den Nachlass erben, Ihre Frau aber bis zum Lebensende das jetzt bewohnte Objekt zu Wohnzwecken nutzen kann.

Letztlich kann ich Ihnen nur raten, sich bei einem Notar unter Offenlegung ihres gesamten Vermögens noch einmal eingehend beraten zu lassen. Es hängt stark von der Beschaffenheit und Zusammensetzung des Nachlasses ab, wie man die Erbfolge im Einzelnen gestaltet. Daher kann im Rahmen dieser Beantwortung auf dieser Plattform leider nur eine generelle und sehr abstrakte Antwort gegeben werden. Da in Ihrem Fall am ehesten ein Erbvertrag in Betracht kommen wird,sollten Sie sich diesbezüglich bei einem Notar beraten lassen, der ja dann auch ohnehin den Vertrag notariell beurkunden muss.

Ich wünsche Ihnen Alles Gute!

Bitte beachten Sie, dass die Beratung im Rahmen dieser Plattform nur eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Sie kann daher eine detaillierte Rechtsberatung, unter Vorlage von Unterlagen und Urkunden, niemals ersetzen.

Freundliche Grüße

D. Meivogel
-Rechtsanwalt-


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