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Verzicht auf den Versorgungsausgleich

21.01.2009 20:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

Anfang Dezember habe ich einen Antrag auf Scheidung gestellt.
Meine Noch-Frau ist mit der Scheidung einverstanden.
Trennungsjahr ist abgelaufen.
Der Versorgungsausgleich läuft schon.
Ich war nur 3 Jahre mit ihr verheiratet.
Ich war in der gesamten Ehe Berufstätig Verdienst ca. 1700€ im Monat.
Meine Noch-Frau hatte einen Verdienst von ca. 700€ im Monat.
Zur zeit arbeitet ( seit 2 Monaten) sie nicht.

Da ich eine schnelle Scheidung anstrebe.
Möchte ich wissen ob ein Verzicht auf einen Versorgungsausgleich
überhaupt möglich ist?
Und wie wird er beantragt?
Gibt es noch andere Möglichkeiten ein Scheidung zu beschleunigen?

mfg.

21.01.2009 | 21:23

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Frage darf ich wie folgt beantworten:

Der Verzicht auf den Versorgungsausgleich ist grundsätzlich auch in Ihrem Fall, also während des schon rechtshängigen Scheidungsverfahrens, noch möglich - allerdings an die Genehmigung durch das Familiengericht gebunden.

Nach Einholung der Einkünfte der Rentenversicherungsträger prüft das Familiengericht die jeweils für die Ehepartner in der Ehezeit entstandenen Rentenanwartschaften - nach Ihrer Schilderung spricht einiges dafür, dass Sie einen Teil Ihrer Anwartschaften an Ihre Frau übertragen müssen.

Zwar kann Ihre Frau im Scheidungstermin beantragen, dass der Versorgungsausgleich, also die Übertragung der Rentenanwartschaften unterbleibt. Dies wäre jedoch nur für Sie von Vorteil - Ihre Frau hätte dadurch einen Nachteil. Auch wenn die Ehe nur 3 Jahre gedauert hat, wird das Familiengericht den Aussschluss des Versorgungsausgleichs nur genehmigen, wenn Ihre Frau entsprechende Kompensation erhält - z.B. durch eine Sofortzahlung oder Übertragung von Grundeigentum o.ä..

Ob das in Ihrem Fall in Betracht kommt, müsste konkret geprüft werden.

Zusammengefasst: Der Ausschluss des Versorgungsausgleichs kann im Scheidungstermin beantragt werden, wenn beide Parteien dies möchten - das Gericht wird ihn aber nur genehmigen, wenn damit kein erheblicher Nachteil zu Lasten einer Ehepartei verbunden ist.

Eine Beschleunigung der Scheidung wird damit nicht verbunden werden können, da die Auskünfte der Rentenversicherungsträger ohnehin eingeholt werden - dies dauer seine Zeit und lässt sich leider nicht beschleunigen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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