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Verzicht Fahrerlaubnis, Wiedererteilung

02.12.2018 00:32 |
Preis: 25,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf


Sehr geehrte Damen und Herren,

Im März 2018 wurde ich mit 0.9g Amphetamin im Eingangsbereich einer Diskothek erwischt. Den daraufhin eingegangen Strafbefehl habe ich akzeptiert.
Die Führerscheinstelle hat sich daraufhin am 10.07.18 gemeldet mit der Aufforderung zum ärztlichen Gutachten, inkl 2 Urinproben und 1 Haarprobe.
Frist: Oktober 2018.
Am 18.07.18 bin ich zum Auslandssemester nach Sydney geflogen und habe einen Antrag auf Fristverlängerung gestellt. In Sydney war ich regular his zum 10.11.18 eingeschrieben.
Am 28.11.18 hat mir die Führerscheinstelle eine Fristverlängerung bis 15.02.19 gewährt.

Problem: Ich bleibe im Anschluss bis Ende März noch zum Reisen in Asien; diese Reise werde ich nicht abbrechen.

Nun wurde mir also am 15.02.19 die Frist verstreichen und entsprechend meine Fahrerlaubnis eingezogen werden, Sperrfrist wahrscheinlich(?) Inklusive.

Ich benötige den Führerschein hier derzeit nicht; wenn ich zurück nach Deutschland komme allerdings schon.

Frage: wenn ich *jetzt* auf meine Fahrerlaubnis verzichte und in 5 Monaten (April 19) die Fahrerlaubnis wieder erlangen möchte, was erwartet mich dann? Erhalte ich durch den Verzicht eine Sperrfrist? Ich bin nie im Verkehr negativ aufgefallen, betrunken gefahren, o.ä. Ist die MPU unausweichlich?
Das wichtigste ist für mich das Vermeiden einer Sperrfrist, bzw. Das Legen einer solchen Sperrfrist auf die nächsten 5 Monate, in denen ich ohnehin im Ausland bin und keine Fahrerlaubnis benötige.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Frage. Diese beantworte ich Ihnen wie folgt:

Das nicht vorgelegte ärztliche Gutachten gilt als Verweigerung. Aus dieser resultiert zum einen die Entziehung der Fahrerlaubnis und zum anderen die Anordnung der MPU (medizinisch-psychologische-Untersuchung) bei Beantragung der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis. Das gleiche gilt, wenn Sie auf Ihre Fahrerlaubnis verzichten.
Voraussetzung für das Bestehen der MPU ist unter anderem der Nachweis einer einjährigen Abstinenz von sämtlichen Betäubungsmitteln mittels Urin- oder Haartests. Aus diesem Grunde wäre hier faktisch mit einer zumindest einjährigen Entziehung der Fahrerlaubnis zu rechnen.

Ich empfehle Ihnen deshalb, nochmals mit der Fahrerlaubnisbehörde Kontakt aufzunehmen und eine weitere Fristverlängerung aufgrund Ihrer Abwesenheit im Ausland zu beantragen oder andere Lösungsmöglichkeiten (Drogentest im Ausland) zu erörtern.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion bei etwaigen Verständnisproblemen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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