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Verwitwet, zweiter Ehegatte hat keine eigenen Kinder

| 19.02.2016 10:10 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin in 2. Ehe mit einem Mann verheiratet der keine leiblichen Kinder hat.
Die Eltern meines Mannes leben noch und er hat 5 Geschwister die leibliche Kinder und Enkelkinder haben.
Mein erster Mann starb und durch ein Testament wurde ich als Alleinerbin eingesetzt (Berliner Testament)
Ich habe einen Erbschein in dem das so steht.
Mit meinen verstorbenen Mann habe ich drei Kinder (13, 16 und 18 Jahre alt).
Ich habe ein Einfamilienhaus und einen 1/2 Anteil an einer Eigentumswohnung.
Wir möchten nun ein Testament machen in dem sowohl mein Mann einen Erbanspruch an meinen Immobilien bekommt. Ebenso möchte mich mein Mann als Alleinerbin einsetzen und meine Kinder (seine Stiefkinder) sollen nach unser beider Tod Erbansprüche bekommen.
Können wir ein Berliner Testament machen in dem wir uns gegenseitig als Alleinerben einsetzen und die Kinder als Nacherben?
Müssen die Immobilien (die schon vor der Eheschließung in meinem Besitz waren) extra aufgeführt werden?
Wie ist die Rechtslage, wenn mein jetziger Ehemann nach meinem Tod Alleinerbe wird und wieder heiraten würde?
Viele Grüße
19.02.2016 | 12:13

Antwort

von


(2283)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie können selbstverständlich ein Berliner Testament dahingehend aufsetzen, dass zunächst Ihr Mann Alleinerbe ist und sodann Ihre Kinder als Nacherben eingesetzt sind.
Die Immobilien brauchen nicht extra genannt zu werden, da es das gesamte Vermögen betrifft, es sei denn, dass Sie einzelne Immobilien einzelnen Kindern zuweisen möchten.

Wenn Ihr Mann dann wieder heiraten würde und Sie bereits verstorben sind, hätte dies insoweit keine Konsequenzen, als dass Ihre Kinder dennoch weiterhin die Erben bleiben und sein Erbrecht und entsprechend das Berliner Testament auch nicht mehr ändern kann.
Seine Ehefrau würde dann ebenfalls nur den Pflichtteil erhalten.

Hier könnte allerdings die Wiederverheiratungsklausel Abhilfe schaffen, indem der Überlebende bei einer Wiederheirat dann nur noch als Vorerbe qualifiziert wird und das Vermögen für die Kinder bis zu seinem Tod verwaltet. Dies kann ich empfehlen, auch sollte dieser als "nicht befreiter" Vorerbe gelten, dass er die Immobilien zu seinen Lebzeiten nicht verkaufen kann.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 22.02.2016 | 10:11

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