Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
501.707
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Verwirkung des Unterhaltsanspruchs

22.12.2006 13:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Betroffen ist meine Freundin,
sie ist geschieden und hat 2 unterhaltspflichtige Kinder, die bisher in ihrem Haushalt lebten.
Die volljährige Tochter, die noch zur Schule geht, ist nunausgezogen und beansprucht Unterhalt.
Sie hat ihre Mutter mehrfach aufs gröbste beleidigt und erniedrigt, beim Auszug noch mit den Worten „ich hoffe, dass du ohne mein Geld verreckst“,
damit ist der Unterhalt gemeint, den der Vater für sie zahlen muß.
Ist dieses Verhalten als sittliches Verschulden anzusehen und schwerwiegend genug, um ein Verwirken des Unterhaltsanspruches darin zu begründen?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit, dem Kindunterhalt dadurch zu gewähren, dass ihm die vorhandene Wohnung als Unterkunft angeboten wird. Denn dies abgelehnt wird, kann deswegen der Unterhalt verwirkt sein, § 1612 BGB. Eine sittliches Verschulden wegen des Ausziehens jedoch noch nicht gesehen werden. Allerdings reichen wiederum schwere Verfehlungen, wie z. B schwere Beleidigungen, um den Unterhalt auf den Billigkeitsunterhalt zu begrenzen. Dies wird hier der Fall sein. Dabei wird es auf die Schwere der Verfehlungen ankommen. Bei besonders groben Beleidigungen, dies wäre anhand der Kriterien des Einzelfalls zu prüfen und abzuwägen, kann der Anspruch auch vollständig entfallen. Dies kann abschließend nicht bejaht werden. Beachten Sie aber bitte, dass Beleidigungen vor Volljährigkeit unbeachtlich sind (Palandt, BGB, § 1611 Rn. 9), § 1611 Abs. 2 BGB.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie befinden sich in einer emotional anstrengenden Scheidung oder Trennungsphase, die es einem schwer macht, Luft zu holen?

Mehr Informationen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 64651 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde ausführlich und sogar noch mitten in der Nacht beantwortet. Top Empfehlung und vielen Dank für die schnelle Hilfe! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich kann die Anwältin sehr empfehlen, meine Fragen würden so beantwortet wie ich es mir vorgestellt habe. So ausführlich wie nötig, so wie möglich. Sehr gut. Danke. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles bestens ...
FRAGESTELLER