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Verwirkung Differenzbetrag Kindesunterhalt

03.07.2014 19:53 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Grundsätzlich können Unterhaltsansprüche bereits verwirkt sein, wenn sie mehr als ein Jahr nicht geltend gemacht worden sind. Wenn jedoch lediglich der Mindestunterhalt geltend gemacht wird, verwirkt der Unterhaltsanspruch nicht so schnell.

Hallo, ich zahle seit längerem ( 2008 ) kindesunterhalt für meinen Sohn an meine geschiedene Frau. Immer den gleichen betrag laut duesseldorfer tabelle. Im Mai 2014 kam der Hinweis , dass ich ab 2011 50 Euro /Monat mehr haette zahlen müssen weil andere Einstufung ab da in der duesseldorfer Tabelle. Jetzt verlangt sie die Nachzahlung dieser differenz bis einschließlich 2011. Meine Frage lautet: ist dieser Anspruch verwirkt weil sie es jetzt erst angesprochen hat und wieweit zurück muss ich nachzahlen. Mein Sohn ist inzwischen 17J... vielen dank

03.07.2014 | 21:06

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie den Mindesteinsatz nur geringfügig überboten haben, fasse ich meine Antwort dem Einsatz entsprechend kurz.

Grundsätzlich können Unterhaltsansprüche bereits verwirkt sein, wenn sie mehr als ein Jahr nicht geltend gemacht worden sind. Nur wenn lediglich der Mindestunterhalt geltend gemacht wird, verwirkt der Unterhaltsanspruch nicht so schnell (Brandenburgisches OLG, Beschluß vom 26. März 2010, Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=13%20WF%2041/08" target="_blank" class="djo_link" title="OLG Brandenburg, 26.03.2010 - 13 WF 41/08: Kindsunterhalt: Leistungsfähigkeit des Unterhaltssch...">13 WF 41/08</a>).

Ihre Angaben entnehme ich, daß mehr als der Mindestunterhalt verlangt wird. Sie brauchen daher nur für ein Jahr nachzuzahlen, d. h. seit Mai 2013.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


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