Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Verwendungszweck auf Überweisung geändert

24.07.2019 14:51 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


19:35

Hallo,

ich habe im August 2018 bei Amazon (über einen Händler; nicht über Amazon direkt) mehrere Softwarelizenzen gekauft und diese auch erhalten. Insgesamt waren es zwei Bestellungen. Einmal über 5,44€ und einmal über 22,12€. Im April 2019 wurde das Geld wegen eines angeblichen „internen technischen IT-Fehlers" auf mein Konto vom Verkäufer zurücküberwiesen. Zwei Wochen später (29.04.19) erhielt ich zwei Zahkungsaufforderungen (5,44€ und 22,12€) vom Verkäufer mit einem Zahlungsziel innerhalb von drei (!) Werktagen. Da ich nicht zuhause war, bezahlte ich am 06.05.19 beide Rechnungen mit einer (!) Überweisung. Als Verwendungszweck sollte bei der einen Rechnung nur „214" und bei der anderen „194" angegeben werden. Es stand jedoch nicht drinnen, dass eine genaue Verwendung des vorgegebenen Verwendungszweck (drei Ziffern) erforderlich sei. Ich habe als Verwendungszweck dann

214 und 194
Vorname Nachname

angegeben und die Einzelbeträge zusammengerechnet. Ich befürchte im Nachhinein, dass deswegen die Beträge nicht vom System erkannt worden.
Gestern (23.07.19) bekam ich eine Rechnung über 105,14€ von einem Inkasso Rechtsanwalt für die Rechnung über 22,12€. Die andere Zahlungsauffoderung dürfte die nächsten Tage folge. Der habe ich wiedersprochen und meine Überweisungsbestätigung beigefügt.

Nun meine Fragen:
Ist diese Forderung berechtigt, da ich schon bezahlt habe?
Ist es schlimm, dass ich anstelle zwei Überweisungen eine getätigt habe und den Verwendungszweck dementsprechend angepasst habe?
Wird die Zusamenfassung der Überweisungen mir zum Verhängnis? Ist es ratsam, deswegen einen angemessenen Betrag nachzuzahlen? Falls ja auf welches Konto? Gläubiger oder Inkasso Rechtsanwalt? Wie hoch sollte der Betrag sein?
Muss das Unternehmen mich nicht vorher anmahnen, dass es noch kein Geld erhalten hat (1. Mahnung)?
Ist die Forderung des Rechtsanwalts überhöht?

24.07.2019 | 16:01

Antwort

von


(1135)
Kurfürstendamm 70
10709 Berlin
Tel: 03036445774
Web: http://www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Nein, die Forderung ist NICHT berechtigt. Sie haben bereits bezahlt und aus dem Überweisungstext und dem Betrag ist erkennbar, welche Schulden Sie bezahlen wollten. Wenn die Gegenseite die Kontoauszüge nicht sorgfältig prüft, ist das deren Problem.

Nein, das Zusammenfassen und die Anpassung des Verwendungszweckes ist nicht schlimm, da der Verwendungszweck deutlich macht, welche Schulden Sie zahlen wollen.

Nein, Sie sollten NICHTS nachzahlen. Aber halten Sie Ihre Überweisungsbelege/Kontoauszüge parat, um Ihre Zahlung nachweisen zu können.

In der Tat hätte die Gegenseite eine Mahnung schreiben müssen, zumal die gesetzte Frist viel zu kurz war.

Bei dem Streitwert von € 22,12 entstehen grundsätzlich nur Anwaltskosten iHv € 83,54. Die geltend gemachten € 105,14 sind so ohne Weiteres nicht nachvollziehbar.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 24.07.2019 | 16:27

Vielen Dank. Der Streitwert beträgt laut Inkasso-Anwalt 300 Euro. Zudem funktioniert der Lizenzschlüssel der Software eh nicht. Hat der höhere Streitwert auswirkungen?
Ich möchte betonen, dass mit Verkäufer NICHT Amazon gemeint ist, sondern ein Händler der über Amazon verkauft hat und dort nicht mehr verkaufen darf.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.07.2019 | 19:35

Sehr geehrter Ratsuchender,
wenn der Schlüssel eh nicht funktioniert, hat der Verkäufer auch keinen Zahlungsanspruch. Die Streitwertfestlegung ist fehlerhaft, der Streitwert entspricht der Summe der beiden geforderten Beträge. Allerdings würden auch bei einem Streitwert von € 300 Anwaltsgebühren iHv € 83,54 entstehen, so dass das keine Auswirkungen hat.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

(1135)

Kurfürstendamm 70
10709 Berlin
Tel: 03036445774
Web: http://www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Kaufrecht, Mietrecht, Urheberrecht, Internet und Computerrecht, Vertragsrecht, Grundstücksrecht, Medienrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90739 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,0/5,0
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, vielen Dank für die Auskunft. Ihre Ausführungen habe ich als Grundlage für ein persönliches Gespräche mit dem Mieter genommen. Er hat die 20%ige Erhöhung (in dem Ort herrscht keine angespannte ... ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Schnelle und gute Beratung zum Thema Nebenkostenabrechnung. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle, verständliche und ausführliche Antwort, welche meine Frage zur vollsten Zufriedenheit beantwortet hat. ...
FRAGESTELLER