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Verwendung Kindesunterhalt


30.08.2006 16:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin seit sieben Jahren von der Mutter meiner Kinder (w15, m13) getrennt, seit vier jahren geschieden. Die Mutter erhält von Anfang an pünktlich Unterhalt von derzeit 840 EUR monatlich (entsprechend der Düsseldorfer Tabelle) und daneben das volle Kindergeld in Höhe von rund 300 EUR.

Ich stelle seit geraumer Zeit fest, dass diese Beträge nicht ausschließlich für Belange der Kinder ausgegeben werden, sondern vielmehr in erheblichem Umfang für den Lebensunterhalt der Mutter und ihres Mannes verwendet werden, mit dem sie sich ein gemeinsames Haus gekauft und sich dafür verschuldet hat.

Selbstverständlich kann ein angemessener Teil der 1.140 EUR für Wohnzwecke der Kinder aufgebracht werden, aber die Mutter hat beispielsweise eigenmächtig Kranken-Zusatzversicherungen für die Kinder gekündigt (monatliche Belastung 10 EUR für beide) oder verweigert ihnen eine Busfahrkarte (jeweils 30 EUR), so dass sie jetzt zu Fuss in die am anderen Ende der Stadt liegende Schule müssen. Spar- oder sonstige Vorsorgeleistungen erfolgen selbstverständlich nicht, die Ausstattung mit Kleidung ist nicht allzu üppig.

Habe ich als Vater - bei gemeinsamen Sorgerecht - das Recht, Auskunft über die Verwendung der Gelder zu verlangen oder ist das alleine Angelegenheit der Mutter ?

Ist es möglich und zulässig, dass ich bestimmte Ausgaben die Kinder betreffend direkt übernehme und die Zahlungen an die Mutter entsprechend kürze ? Wenn ja, worauf muss ich dabei achten ?


Vielen Dank.

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie folgt summarisch zu beantworten:
Leider muss ich sie enttäuschen, ein Auskunftsanspruch gegen die Mutter oder das Kind besteht nicht. In krassen Ausnahmefällen verbleibt lediglich die Möglichkeit, mit der Dame darüber zu reden, dass sie sich bei Unterschlagungen strafrechtlich interessierend betätigt bzw. ggf. eine Entziehung der Vermögenssorge riskiert.

Eine Zahlung aller geschuldeten Positionen hat an die Mutter zu erfolgen. Sollte dies nicht geschehen, könnte sie ggf. Maßnahmen der Zwangsvollstreckung ergreifen. Soweit Sie allerdings freiwillige Leistungen erbringen, spricht natürlich nichts dagegen, diese direkt an das Kind weiterzugeben.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de

Bitte beachten Sie: Diese Antwort gibt eine erste rechtliche Orientierung ! Die gebotene Lösung kann aufgrund der unverbindlichen Sachverhaltsdarstellung den abschließenden Rat eines Sie individuell betreuenden Rechtsanwaltes nicht ersetzen!
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