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Verweigerung von Gehaltserhöhung

16.03.2018 08:36 |
Preis: 75,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Hallo zusammen,

mein Arbeitgeber möchte mir aufgrund guter Leistung eine Gehaltserhöhung zugestehen.
Aus verschiedenen privaten Gründen, möchte ich diese nicht annehmen und habe dies dem AG auch mitgeteilt. Jetzt meinte er, er könne das auch ohne mein Einverständnis entscheiden und wird einfach mehr zahlen.

Jetzt meine Frage, kann ich mich irgendwie gegen diese Erhöhung wehren?
Vertraglich vereinbart, ist ja mein aktuelles Gehalt - die Erhöhung würde ja eine Veränderung des Vertrages bedeuten.

Danke für die Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen kam es zum Abschluss Ihres Arbeitsvertrages. Der Arbeitgeber kann von sich aus nicht willkürlich die vertraglich vereinbarte Vergütung verändern. Hierzu bedarf es Ihrer ausdrücklichen Zustimmung.

Auf diesen Umstand sollten Sie Ihren Arbeitgeber höflich hinweisen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.

Einer positiven Bewertung sehe ich entgehen.

Gerne höre ich von Ihnen.


Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Nachfrage vom Fragesteller 19.03.2018 | 12:49

Sehr geehrter Herr Roth,

vielen Dank für ihre Antwort.
Gerne möchte ich an dieser Stelle die Möglichkeit der Rückfrage nutzen.

Welche Möglichkeit außer einer Kündigung (die nicht in Frage kommt) habe ich, mich weiter gegen die Erhöhung zu wehren, wenn mein Einwand meinem Arbeitgeber schlicht egal ist.

Mit freundlichen Grüßen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.03.2018 | 15:09

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Dies müsste man nach diesseitiger Auffassung als Pflichtverletzung des bestehenden Arbeitsvertrags auslegen. Sie könnten hier im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes gerichtliche Hilfe vor dem Arbeitsgericht in der Weise Hilfe begehren, in dem Sie den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Ihren Arbeitgeber erwirken.

Dies sollten Sie aber durch die Einschaltung eines Kollegen begleiten lassen.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

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