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Verweigerung einer Dienstreise


09.11.2007 11:46 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Mitarbeiter bei einem Energieversorger
(Tarifvertrag TV-V).

Mein direkter Vorgesetzter hat mir ein Programm eines Seminares vorgelegt.

Aus mehreren Gründen habe ich es abgelehnt, dieses Seminar zu besuchen. Zum einen bin ich nebenberuflich Fernstudent mit einem Aufwand von mehreren Stunden täglich nach meiner Arbeit inkl. am Wochenende, zum anderen kommen durch Tätigkeiten / Bauarbeiten zu Hause momentan eine noch höhere Belastung auf mich zu. Meine Freizeit ist auf ein mehr als geringes Maß reduziert.

Ein Seminar, dass ich im Oktober besuchte, hatte dementsprechend die Auswirkung, dass ich Sonntags für meine Weiterbildung den ganzen Tag nacharbeiten musste.

Nun soll ich ein Grundlagen-Seminar besuchen,für die keine Fachkenntnisse Vorraussetzung sind. Ich sehe dies nunmal als nicht Notwendig an (und in meiner Situation auch als "Zeitverschwendung"), da ich diese Tätigkeiten schon seit 16 Monaten ausübe. Ich soll nun dazu gezwungen werden, habe in einigen Gesprächen meine Gründe dargestellt.

Nun wurden mir Konsequenzen (Nicht-Verlängerung des Arbeitsvertrages, Abmahnung usw.) angedroht.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir in diesem Fall helfen.

Freundliche Grüße

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform nur dazu dienen soll, Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage zu vermitteln. Die Leistungen im Rahmen einer persönlichen anwaltlichen Beratung/Vertretung können und sollen an dieser Stelle nicht ersetzt werden.

Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Tatsachen kann die Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen. Es können nur die wesentlichen Aspekte des Falles geklärt werden.

Aufgrund Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die berufliche Fortbildung soll Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre beruflich Handlungsfähigkeit zu erhalten, anzupassen oder aber auch beruflich aufzusteigen, § 1 Abs. 4 BBiG. Ihrem Arbeitgeber geht es hier um den Erhalt Ihrer Kompetenzen, da es sich um ein Grundlagenseminar handelt.

Prinzipiell steht dem Arbeitgeber hierbei ein Direktionsrecht zu. Sie hingegen sind nach Ihrer arbeitsrechtlichen Treuepflicht verpflichtet, an entsprechenden Veranstaltungen teilzunehmen. Eine Regel, wie oft Sie an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen müssen, existiert nicht.

Die entsprechenden Fortbildungen sind Ihnen so rechtzeitig bekannt zu geben, dass Sie Ihre private Planung darauf einstellen können. Wie lange die Frist hierbei ist, bestimmt nach Ihre konkreten Arbeits- und Lebensumständen.

Leider kann ich Ihnen hier keine erfreulichere Mitteilung zukommen lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung bieten.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Mareike Preu
Rechtsanwältin


www.kanzlei-preu.de

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