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Verweigerung des Austausches eines defekten Gerätes

11.04.2013 14:17 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe letzte Woche beim Media Markt einen Kaffevollautomaten für ca. 550€ erworben. Nach ca. 20 Tassen Kaffee ist gestern Morgen die Haus-Sicherung heraus geflogen und das Gerät hat nach der Wiederherstellung der Stromversorgung einen kritischen Fehler angezeigt der laut Hotline nur durch eine Reparatur beim Hersteller zu beheben ist.
Gestern Abend war habe ich versucht beim Media Markt einen Austausch gegen ein Mängelfreies Gerät zu erreichen.
Der Schaden wurde an Ort und Stelle verifiziert.
Mir wurde zwar bestätigt dass ich nach § 439 BGB eine Wahl zwischen Umtausch und Reparatur hätte, allerdings sei entscheidend was für das Unternehmen günstiger sei - das ergäbe sich aus Abs. 3.
Man hat jedenfalls darauf bestanden das Gerät einzuschicken und den Umtausch verweigert – möglicherweise würde der Hersteller ein neues Gerät liefern. Ich habe zwar eine Ersatzmaschine bekommen allerdings ist diese bei Lichte besehen in einem Zustand, dass wir von einer Verwendung absehen. Diese habe ich soeben zurückgegeben.
Als Beleg für die Einsendung der Maschine habe ich ein Dokument unterschrieben, welches mit Reparaturauftrag/Abholschein überschrieben ist.
Meine Fragen sind nun
Ist die Argumentation der Mediamarktmitarbeiter schlüssig? Und wenn Ja unter welchen Umständen gilt dann $439 BGB Absatz 1 überhaupt?
Habe ich mit der Zustimmung zur Einsendung des Gerätes meinen Anspruch auf ein mangelfreies Ersatzgerät verloren? Wenn nicht in welcher Form sollte ich diesen anmelden. Wenn ja gilt dies dann auch für eventuelle zukünftige Mängel an dem Gerät?
Mit freundlichen Grüßen

11.04.2013 | 14:52

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt.

Wie in § 439 Abs. 1 BGb ist klar geregelt, dass der Käufer die Wahl zwischen Mangelbeseitigung und Neilieferung hat.

Gemäß § 439 Abs. 3 S. 1 BGB darf der Verkäufer den Austausch nur verweigern, wenn dieser nur mit "unverhältnismäßigen Kosten" möglich wäre.

Unverhältnismäßige Kosten für den Verkäufer entstehen bei Austausch des Gerätes nicht, da er beim Hersteller Rückgriff nehmen kann.

Die Argumtentation des Mitarbeiters ist nicht schlüssig.

Mit Ihrer Unterschrift haben Sie die Mangelbeseitigung gewählt und können im Moment, bis zur Reparatur, bis zu einem erfolglosen Reparaturversuch oder bis zum Ablauf einer gesetzeten angemessenen Frist für die Reparatur, nicht wieder auf Austausch bestehen. Ihre Wahl gilt nicht für zukünftig auftretende Mängel.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


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