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Verweigerte Auskunft aus dem Datenbestand der Schufa

17.07.2020 17:32 |
Preis: 40,00 € |

Datenschutzrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich habe bei der Schufa online einen Antrag auf Selbstauskunft gem. Art 15 DSGVO unter Beifügung eines Scans meines Reisepasses gestellt.
Die Schufa verweigert die Auskunft wg.nicht möglicher Vermeidung von Verwechslungen (trotz Name, Geb.Datum und Ort auf dem RP-Scan) und fordert einen zusätzlichen Scan des PA inkl.Meldenachweis.
Dies ist aber schlichtweg nicht möglich, da ich keine Meldeadresse in Deutschland besitze.
Meiner Meinung ist dies ein Verstoss gegen die DSGVO und nicht von z.B. Par.34 Abs.4 BDSG bzw. Art 12 Abs.4.DSVGO gedeckt. Leider weigert sich aber auch der zuständige Hessische Datenschutzbeauftragte, seiner Aufgabe nachzugehen.
Angesichts des Kosten-Nutzenverhältnisses ist eine Klage gegen den "Datenschutzbeauftragten" sinnlos - welchen Ansatz gäbe es noch, die Schufa zur Ausführung Ihrer Auskunftsverpflichtung zu bewegen?
RS-Vers.wäre vorhanden.
17.07.2020 | 18:23

Antwort

von


(506)
Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
Tel: 0202 697 599 16
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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

In Ihrem Fall wäre der direkte Weg, dass Sie tatsächlich die Schufa selbst auf Auskunft verklagen.

Da mir die bisherige Korrespondenz mit dem zuständigen Landesbeauftragten für Datenschutz und mit der Schufa nicht vorliegt, kann ich jedoch nicht beurteilen, ob eine solche Klage erforderlich ist.

Grundsätzlich darf die Schufa Sie identifizieren, wenn Sie eine Auskunft verlangen. Ich würde auch tendenziell davon ausgehen, dass insofern einfach ein Textbaustein benutzt wurde, der nicht auf Sie passt.

Warum der Landesbeuaftragte für den Datenschutz insofern untätig bleibt (?) kann ich ebenfalls anhand Ihrer Angaben nicht beurteilen. Üblicherweise würde ich davon ausgehen, dass die Schufa in jedem Fall zur Stellungnahme aufgefordert wird.

Ich würde deshalb auf Grundlage Ihrer Angaben vorschlagen, dass Sie noch einmal versuchen mit Ihren aktuellen Ausweisdokumenten und unter Angabe des aktuellen und letzten deutschen Wohnsitzes unter Zuhilfenahme eines Rechtsanwaltes eine Auskunft nach Art. 15 DSGVO verlangen, die Ihnen auf jeden Fall zusteht.

Für eine weitere außergerichtliche und gerichtliche Vertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

(506)

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