Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Verwandtschaftliche Beziehung zum 2. Ehemann meiner Mutter ?

| 17.08.2017 14:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Ich bin das einzige Kind meiner geschiedenen Mutter. Mein Vater heiratete nochmals und ist 1989 verstorben.
Meine Mutter heiratete 1976 ebenfalls wieder, als ich bereits 28 Jahre alt war, seit 6 Jahren verheiratet war
und mit meiner eigenen Familie in eigener Wohnung lebte. Auch vorher wohnte ich nie mit meiner Mutter
und deren 2. Ehemann zusammen. Sie ist jetzt 94 Jahre alt.
Besteht nach Gesetz irgendeine verwandtschaftliche Beziehung zu dem 2. Ehemann meiner Mutter ?
Es geht darum, dass dieser pflegebedürftig ist und die Pflegekasse mir verwandtschaftliche Beziehungen
(Stiefkind) unterstellen will, um mich an der Pflege des Ehemannes zu beteiligen.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Nein, Sie sind mit dem zweiten Ehemann Ihrer Mutter nicht verwandt im Sinne von § 1589 Abs. 1 BGB, da Sie nicht in gerader Linie von ihm abstammen, allerdings sind Sie mit ihm gemäß § 1590 Abs. 1 BGB verschwägert. Der Bundesgerichtshof hat bereits mit Urteil vom 24.06.1969, Az. VI ZR 66/67 entschieden, dass Stiefkindern kein gesetzlicher Unterhaltsanspruch gegen ihren Stiefvater zusteht. Dies gilt auch im umgekehrten Fall, schließlich haben nach § 1601 BGB nur Verwandte in gerader Linie Unterhalt zu gewähren.

Es wird der Pflegekasse daher nicht gelingen, hier eine Verwandtschaft zu konstruieren. Sie können bereits Auskünfte zu Ihren persönlichen Verhältnissen verweigern und sollten die Gegenseite dazu auffordern, Sie künftig mangels Verwandtschaft nicht mehr zu behelligen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 17.08.2017 | 16:06

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Antwort war kurz gefasst (ohne "Fachchinesisch") und verständlich, genügt mir für mein Anliegen. Vielen Dank !"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 17.08.2017 4,4/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69159 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,0/5,0
korrekt! Dankeschön ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnelle, ausführliche und umfassende Beantwortung meiner Frage. Besser hätte die schriftliche Beratung durch Frau RAin Karin Plewe nicht sein können. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich kann Frau Notarin Holzapfel wirklich empfehlen. Sie hat mir schon zum 2. Mal kompetent und verständlich weitergeholfen, und ich war froh, daß sie auch meine zweite Frage zu meiner Zufriedenheit beantwortet hat. ...
FRAGESTELLER