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Verwaltungskosten bei der Bayern Labo


| 04.02.2018 21:08 |
Preis: 25,00 € |

Kredite


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,
1985 habe ich Haus gebaut und auch das damals übliche Aufwendungsdarlehen in Anspruch genommen.
Soweit, so gut. Bei der jetzigen Rückzahlung werden zwei mal jährlich die entsprechenden Raten abgebucht.
Auch ok. Allerdings werden bei jeder Abbuchung 51,54 € Laufende Verwaltungskosten abgebucht. Meine
Frage: Ist dies noch zeitgemäß bzw. Rechtens?
Mit freundlichen Grüßen
05.02.2018 | 15:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sofern diese Verwaltungskosten eine versteckte Kontoführungsgebühr darstellen ist dies keinesfalls rechtmäßig.
Hierzu hat der BGH 2011 klar Stellung bezogen mit dem Urteil vom 07. Juni 2011 XI ZR 388/10 .
Dies können Sie in Gänze im Internet auf der Seite des BGH nachlesen.

Es wurde entschieden, dass die Klausel über die Zahlung einer monatlichen Gebühr für die Führung des Darlehenskontos in Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank unwirksam ist. Die Gebühren werden oft als Kontoführungsgebühr oder Verwaltungskosten bezeichnet.

Bei der Gebührenklausel handelt es sich nicht um eine sog. Preisklausel-welche rechtens wäre-, weil eine Gegenleistung für den Bankkunden nicht bestehe. Die Abrechnung erfolge allein im Interesse der Bank. Der Bankkunde sei auf die Führung eines gesonderten Darlehenskontos durch das Kreditinstitut im Regelfall nicht angewiesen. Daher sei die Klausel nach § 307 Abs. 1 BGB unwirksam.

Sie können von Ihrer Bank verlangen, dass künftig diese Gebühr nicht mehr berechnet und eingezogen wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.


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Bewertung des Fragestellers 07.02.2018 | 13:53


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