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Verwaltung einseitig durch einen Erben einer Erbengemeinschaft geschlossen - was tun?

| 28.04.2013 03:54 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Zusammenfassung: Miterbe schließt Vertrag ohne Zustimmung der anderen Miterben

Sehr geehrte Anwälte,

Ich habe zwei Fragen, einmal zum Vereinsrecht und zu Erben sowie Bruchteilsgemeinschaften

Ich habe zusammen durch gesetzliches Erbrecht sowie aufgrund Vorverstorben meines Vaters nun mit meiner Tante von der Erblasserin ( Oma) eine Erbrngemeinschaft sowie für ein Haus eine Bruchteilsgemeinschaft.

Meine Tante will nun eine Verwaltung installieren, da ich mich mit meiner Tsnte nicht verstehe, wollte ich sicherstellen, dass im Verwaltervertrag steht, dass jedes Jahr die überschüssigen Mieteinnahmen anteilig auf die Eigentümer aufgeteilt werden
Meine Tante wollte das nicht und da - zumindest was die Bruchteilsgem.- angeht ich hier nach § 743ff BGB jedes Jahr meinen Anteil der Früchte fordern kann, würde mich ja ein gearteter Verwaltervertrag schlechter stellen als das Gesetz , da ja hier die jährliche Auszahlung nicht festgeschrieben werden sollte.

So viel so gut..

Es ist nun einige Zeit verstrichen und ich habe jetzt erfahren ( erst durch merkwürdige Überweisungen auf dem Nachlasskonto, wovon meine Tsnte aber keine alleinige Verfügungsberevbtigung hat) das Beträge für Renovierungen abgegangen sind

Ich habe dann durch einige Recherche erfahren, dass hier hinter meinem Rücken eine Verwaltung installiert wurde.
Auf Rückfrage sagte mir der Verwalter, dass er gutgläubig von der Richtigkeit ausgegangen ist und meine Tante ihm versichert habe, dass die von mir mündlich die Zustimmung zum schließen des Verwaltervertrages erhalten habe

Das stimmt natürlich alles nicht, meine Fragen sind nun was jetzt zu tun ist, die Tante verweigert den Anteil der Mieten und verweist immer auf ihren Verwalter!

Es ergeben sich jetzt folgende Fragen: sind solche halb schriftlich oder mündlich geschlossene Verwaltervertrage für zwei Häuser in der Gemeinschaft zulässig ?
Falls ich beweisen kann, dass keine Zustimmung meinerseits vorlag, kann ich den Verwaltervertrag gegenüber dem Verwalter für ungültig erklären oder muss ich mich an meine Tante wenden oder gibt es eine andere Möglichkeit ?

Im übrigen hoffe ich nicht, dass so ein zeitlicher Verwaltervertrag die Teilungsversteigerung irgendwie hemmt oder aufhält, eine andere Einigung war vorher nicht möglich


Nun zu meiner zweiten Frage:

Momentan geistert durch die Medien das die CDU offenbar nicbt vollständig auf dem Boden des GG steht, weil die CDU die Homo Ehe nicbt gleichstellt
Das bedeutet das es nun mehrere Urteile des BVerfG gegeben hat, in denen die Regierung verurteilt wurde, ihre Gesetze anzupassen

Der Chef des CSD in Berlin Kastl will die Union ausschließen, weil sie gegen die Verfassung verstößt

Berliner Zeitung http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/christopher-street-day-sperrt-cdu-aus-article1671952.html

Meine Frage ist nun ob man grundsätzlich Parteien von solchen Organisationen ausschließen kann , also darf der CSD bspw die CDU ausschließen ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:
1. Hier hat wohl Ihre Tante ohne Ihre Zustimmung für die Erbengemeinschaft einen Verwaltervertrag abgeschlossen. Die Tante hat somit wohl ohne Vertretungsmacht gehandelt und haftet selbst gegenüber dem Verwalter; ein Verwaltervertrag zwischen dem Verwalter und der Erbengemeinschaft ist nicht zustande gekommen. Sie können von der Tante die Herausgabe der Mieten (anteilig) fordern.


2. Wenn in Berlin der CSD keine angemeldete politusche Demonstration ist, sondern eine Veranstaltung, kann die CSD Leitung beschließen, wer daran teilnimmt und wer nicht. Wenn es eine politische Demonstration ist, wäre dies rechtlich nicht durchsetzbar.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 28.04.2013 | 12:16

Vielen Dank
Verstehe ich sie also richtig, dass bzgl der ersten Frage hier ich direkt dem Verwalter die Unwirksamkeit noch einmal erklären muss ?

Wie sieht es mit der rechtlichen Aussage der Gutgläubigkeit aus
Immerhin ist mir ein Fall bekannt, in dem ein Mieter eine Nutzungentschädigung zu entrichten hatte, weil er angab, er habe sich gutgläubig auf die Aussage eines Eigentümers verlassen, dass die Küche noch nach Abnahme unentgeltlich verbleiben darf
Der andere Eigebtimer war damit nicht einverstanden

Wie ist es hier, muss der Verwalter sich nachdrücklich überzeugen, dass wirklich beide Eigebtimer einen Verwaltervertrag abschließen wollen ?
Welche Gesetze liegen dazu im BGB vor?

Ich gehe davon aus, dass sowieso nach meinem Antrag zur Teilungsversteigerung die Mieten und alles was da ist dann geteilt werden muss und die illegal errichtete Verwaltung das nicht verhindern kann, weil die Erbengemeinschsft nicht mehr besteht
Sehe ich das richtig ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.04.2013 | 13:50

Nein, der Verwalter ist geschützt, wenn die Tante vorgibt, sie hätte das Einverständnis aller Miterben. Hier gilt § 179 BGB.
Unabhängig von einem Antrag auf Teilungsversteigerung bis zur Auseinandersetzung des Versteigerungserlöses müssen die Mieten entsprechend des Erbanteils aufgeteilt werden.
Sie können gegenüber dem Verwalter die Unwirksamkeit erklären.

Bewertung des Fragestellers 28.04.2013 | 14:21

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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"Gute Antwort, wenngleich etwas kurz, ich bitte sie noch in einer Nachantwort kurz zu klären, was mit dem Verwaltervertrag in Zukunft passiert, wenn ich die Unwirksamkeit erkläre !
Ist er dann ingsesamt unwirksam, also der Verwalter wird nicht weiter tätig oder muss meine Tante das zurückziehen ?

So wie ich übrigens den § 179 BGB verstehe, haftet ein Verwalter und insbesindere Vertreter nur in einem Szenario wo bspw. der Verwalter die Einstellung des Miteigentümers kannte, er also wusste, dass er mit dem Abschluss eines Vertrages nie einverstanden ist.
Wenn er dies dann ignoriert und nur mit einer Eigentümerin, also der Tante den Vertrag schliesst und dann sich als Verwalter gibt und diese Verwaltung instaliert, wäre sie wohl schwebend unwirksam.. "
FRAGESTELLER 28.04.2013 4,4/5,0
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